Gymnasium Remigianum

 

Gymnasium Remigianum Borken  
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Ausblick

Schulkomitee Semindu Uugano Primary SchoolNach Abschluss aller Schulbaumaßnahmen in Tindigani steht – nach intensiven Gesprächen mit dem Schulkomitee – die Frage im Vordergrund, wie die Kinder aus Tindigani in ihrer Schul- und Ausbildungslaufbahn weiter gefördert werden können.

 

 

1. Abschlussklasse der Schule 20082008 absolvierten die ersten Schüler der Semindu Uugano Primary School nach sieben Pflichtschuljahren erfolgreich die vorgeschriebenen zentralen Abschlussprüfungen und erwarben damit den minimal erreichbaren Schulabschluss, der es erlaubt, z.B. einen Handwerksberuf zu erlernen.

Zu Beginn des Jahres 2009 hat mehr als die Hälfte dieser Schüler mit ihrer Schulausbildung an der weiterführenden Schule in der 5 km entfernt liegenden Ortschaft Rundugai begonnen (Unterrichtssprache Englisch; Unterrichtssprache an der Grundschule ist Kiswahili).

Rundugai Secondary SchoolWer nach vier Schuljahren die zentralen Abschlussprüfungen an der Rundugai Secondary School bestanden hat, der erhält einen dem deutschen Realschulexamen vergleichbaren Abschluss und hat damit u.a. die Möglichkeit, Grundschullehrer zu werden.

 

 

 

Schüler der Rundugai Secondary School SchulleiterDiesen Abschluss haben bisher erst wenige der Schüler aus Tindigani geschafft, was offenbar mit dem noch sehr verbesserungswürdigen Englischunterricht an der Grundschule zusammenhängt.

Nach weiteren zwei Schuljahren an der Secondary School können die Schüler Abitur machen und eine Universität besuchen.

 

In den vergangenen fünf Jahren hat das Gymnasium Remigianum alle die Schüler unterstützt, deren Eltern das Schulgeld für die weiterführende Schule nicht aufbringen konnten. Zukünftig sollen auch die erfolgreichen Realschulabsolventen gefördert werden. Das soll durch die Übernahme von Patenschaften für einzelne der jungen Menschen erreicht werden.

Es bleibt die Hoffnung, dass die Maßnahmen zur Förderung der Bildung in Tindigani dazu beitragen, langfristig die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern und es den Steppenbewohnern zu ermöglichen, ihre Außenseiterrolle in der tansanischen Gesellschaft hinter sich zu lassen.

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