Auszeichnung für Reinhold Lück

Lück

In einer feierlichen Zeremonie in der Galeriebibliothek des Institut Français in Düsseldorf überreichte am Montag der Kulturrat der
französischen Botschaft, Emmanuel Suard, im Namen des französischen Ministeriums für Erziehung und Bildung dem Borkener Oberstudienrat Reinhold Lück den Orden zur Ernennung zum „ Chevalier dans l'Ordre des Palmes académiques". Dieser Orden ehrt Persönlichkeiten, die sich um die französische Kultur verdient gemacht haben.

In seiner Laudatio unterstrich der Botschaftsrat das besondere Engagement von Lück im Laufe seiner Tätigkeit am Remigianum und die
Fähigkeit, junge Leute für die Sprache, die Kultur und die Menschen des Nachbarlandes auf der anderen Seite des Rheins zu begeistern. Seine Liebe zu Frankreich sei schon Ende der 60er Jahre entstanden, als der Geehrte als Schüler zusammen mit Gleichgesinnten die Sommerferien dazu nutzte, Frankreich per Autostop zu erkunden. Maßgeblich entscheidend für das Studium der Romanistik waren die im Rahmen des deutsch-französischen Jugendwerks Anfang der 70er Jahre durchgeführten Ferienlager des Luftsportvereins Borken in den südfranzösischen Alpen.

 

Als junger Segelflieger war Lück in die Organisation eingebunden und konnte vor Ort erste Erfahrungen als Dolmetscher sammeln. Nach Studium und Referendariat begann er 1980 seine Tätigkeit am Gymnasium Remigianum. In den Schuljahren 1985/86 und 2000/01 war er jeweils für ein Jahr als Austauschlehrer in Grenoble und Dijon. Seit 2007 ist Lück Lehrbeauftragter am Romanischen Seminar der Ruhr Universität Bochum.

In seiner Dankesrede stellte Lück die besondere Bedeutung der Vermittlung der französischen Sprache als Kulturgut und als Garant für
das Fortbestehen und den Ausbau der deutsch-französischen Freundschaft im europäischen Kontext heraus . Ihm sei es immer auch um die Bewusstmachung der dunklen Episoden in der deutsch-französischen Geschichte gegangen und um die herausragende Stellung der Aussöhnung zwischen den beiden Völkern nach dem 2. Weltkrieg.

Seine Auszeichnung als „Ritter " widmete er auch seiner Schule und den Verantwortlichen, die ihm die wertvollen Auslandserfahrungen ermöglicht und gefördert haben, sowie den ehemaligen und jetzigen Kolleginnen und Kollegen der Fachschaft Französisch und den Schülerinnen und Schülern, denen er durch die Vermittlung der Sprache und der Kultur etwas mit auf den Weg geben konnte.

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