Persönliche Einladung von Klaus Hurrelmann

LK Erziehungswissenschaften besucht führenden Pädagogen in Berlin

HurrelmannWir haben uns im Q1 LK Erziehungswissenschaft kreativ mit der Theorie zur Identitätsentwicklung von Klaus Hurrelmann auseinandergesetzt. Unsere Lehrerin war von unseren Ergebnissen zu den unterschiedlichen Maximen zur Entwicklung im Jugendalter so begeistert, dass Sie Herrn Hurrelmann eine Mail schrieb, in der sie ihm eine kleine Kostprobe zukommen ließ und ihn fragte, ob er nicht daran interessiert wäre, mehr von den Ergebnissen zu sehen. Wir glaubten Frau Klar nicht, als sie fantasierte, dass es ja sein könnte, dass er uns sogar besuchen kommen würde.

Wir waren allesamt sehr überrascht, dass Herr Hurrelmann, der wahrlich nicht wenig zu tun hat, ihr bereits am folgenden Tag antwortete. Er wollte tatsächlich mehr sehen und bot uns an, ihn in Berlin in der Hertie School of Governance zu besuchen und ihm dort persönlich unsere Ergebnisse zu präsentieren. Zwar verkauften wir in etlichen Pausen eifrig Waffeln, um uns so einen Teil der Fahrt zu finanzieren, doch richtig realisieren konnte es keiner von uns.

In der letzten Schulwoche war es dann aber tatsächlich soweit: zusammen mit 22 Schülern, Frau Klar und Frau Nowoczin, die unseren Kurs zusätzlich begleitete, machten wir uns am 30. Juni auf den Weg in die Hauptstadt. Je näher wir dem Treffen kamen, desto angespannter wurden die Lehrer und auch wir Schüler. Dabei brauchten wir das nicht zu sein. Herr Hurrelmann begegnete uns als offener, bodenständiger und fröhlicher Mensch. Als Ikone aus dem Fachbereich gehört er zu den wenigen noch lebenden hochangesehenen und häufig angeführten Pädagogen. Seine Theorien sind heiß diskutiert, Teil des Unterrichts und Bestandteil des Abiturs im Fach Pädagogik. Seine Persönlichkeit ist gefragt. Umso mehr waren wir erstaunt, dass er offen mit uns sprach, jedem die Hand gab und anfangs seine Vita zusammengefasst preisgab. Er sprach mit uns, als wären wir mit ihm auf einer Ebene und behandelte uns nicht wie Schüler, sondern nahm uns als ernstzunehmende Generation von Morgen wahr.

Jede Gruppe durfte ihre Ergebnisse präsentieren und wurde von ihm ausgiebig gelobt. Herr Hurrelmann hat im Anschluss Fragen zu derzeitigen pädagogischen Themen gestellt und wollte unsere Meinungen dazu erfahren. Zum Abschluss wurden noch Gruppenfotos oder wenn gewünscht Einzelfotos gemacht.

Zuhause angekommen schrieb Herr Hurrelmann Frau Klar eine Mail, in der er sich für unseren Besuch bedankte und zu unseren Erarbeitungen gratulierte. Er beschrieb diese, als „die kreative Spitze der didaktischen Umsetzung des Modells der Realitätsverarbeitung", was uns alle unglaublich stolz machte.

Die Fahrt hat sich zusammenfassend in vielen Aspekten gelohnt. Unser Leistungskurs bekam die Möglichkeit, eine der noch lebenden Pädagogik-Ikonen kennenzulernen und hatte zudem eine wunderschöne Fahrt in Deutschlands Hauptstadt, die uns als Kurs weiter zusammenwachsen ließ.

Carolin Wendholt Q2

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

Medienscouts

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