Beiträge aus dem Schuljahr 2018/19

Das Gymnasium in NRW

Die immer größere Beliebtheit des Gymnasiums lässt sich sicher auch damit erklären, dass das Gymnasium die Vielfalt an Talenten, Persönlichkeiten und Perspektiven als eine Chance erkannt hat. Gymnasien haben sich längst vom Gleichschritt im Lernen durch zahlreiche Maßnahmen innerer und äußerer Differenzierung verabschiedet. Moderne Unterrichtsmethoden und die Abkehr vom immer gleichen 45-Minuten Rhythmus bestimmen den Alltag an den Schulen. Beratung schon bei der Aufnahme der Schülerinnen und Schüler und auch im Vorfeld der Entscheidung über die Wahl der Schulform wird gerade am Gymnasium Remigianum verantwortungsvoll wahrgenommen. Unser Anliegen ist es, Talente zu entdecken und zu fördern. 

Zur Erläuterung der Abitur-Durchschnittsnoten der Jahrgänge im Vergleich hier die Zahlen, die uns vom Ministerium übermittelt worden sind.

Jesus-Buch entsteht aus Religionsunterricht

DrewermannAus dem Religionsunterricht der Q1 ist das Projekt eines Jesus- Buches entstanden, das in Kooperation von Martin Freytag zusammen mit Eugen Drewermann entstanden ist. Am 16./17. Dezember 2017 traf sich Martin Freytag mit Eugen Drewermann in Koblenz zu einem siebenstündigen Interview, in dem alle wichtigen Fragen zu Jesus von Nazareth zur Sprache kamen. Entstanden ist nach der Verschriftlichung des ausschließlich gesprochenen Textes von Eugen Drewermann ein Buch, das im Religionsunterricht der Oberstufe unmittelbar eingesetzt werden kann und sich auch als Ganzschrift hervorragend eignet. Über den schulischen Unterricht hinaus bietet das Buch allen, die Orientierung über die Figur Jesu suchen, einen überraschenden Blick auf die alten biblischen Erzählungen und existenzielle Deutungen, die unmittelbar auf das menschliche Leben zielen.

Erschienen ist das Buch im Oktober 2018 im Patmos Verlag zum Preis von 12,80 €.
Bei Interesse kann das Buch auch gern bei über Herrn Freytag zum Autorenrabatt bestellt werden.
Buchhonorare gehen ausschließlich an Eugen Drewermann, der damit seinerseits auch wieder Eine-Welt-Projekte unterstützt.

Vortrag von Eugen Drewermann zur Frage nach Gott

Bereits zum dritten Mal besuchte der bekannte Theologe, Tiefenpsychologe und Schriftsteller Eugen Drewermann am 15.01. 2019 das Remigianum. Vor der versammelten Q1 und weiteren auswärtigen Gäasten sprach er zum Thema: „Die Frage nach Gott zwischen Theodizee und der modernen Naturwissenschaft“.

Wie immer hielt Drewermann seinen einstündigen Vortrag völlig frei ohne Manuskript, formuliert in präzisen, druckreifen Sätzen, was allein schon bei den Schülerinnen und Schülern einmal mehr Hochachtung und Staunen hervorrief. Im ersten Teil seiner Ausführungen entfaltete Drewermann ein weitgespanntes Panorama der Ergebnisse der modernen Naturwissenschaften. Dabei betonte er die Eigengesetzlichkeit der Abläufe innerhalb der Natur sowie der sie erforschenden und beschreibenden Wissenschaften. In aller Klarheit fielen Sätze wie: „Die Theologen haben der Physik in nichts dreinzureden.“ Oder auch: „Der Natur, dem Kosmos sind wir absolut gleichgültig.“ Weder eine planende noch in den Ablauf der Welt und der Natur eingreifende Instanz namens Gott sei erkennbar. „Welt und Natur sind, wie sie sind“, so Drewermann. Und offensichtlich greife Gott ja auch bei aturhaften und menschengemachten Katastrophen eben nicht unmittelbar rettend ein, wie die tägliche Erfahrung lehre. Offensichtlich, so Drewermann, seien die klassischen Gottesattribute „allmächtig“, „allgütig“ und „allweise“ in ihrer Kombination eine Unmöglichkeit, weil sie angesichts der täglichen menschlichen Leidenserfahrung einander widersprächen. Mithin müsse auch die Frage nach der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leidens der Menschen, die sog. Theodizeefrage, ganz neu bewertet werden. An dieser Stelle wird deutlich, was Drewermann vom Grundansatz seiner Theologie her möchte: die gesamte christliche Schöpfungstheologie und Dogmatik wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. 

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Remigianer beim ersten euregionalen Schulwettbewerb

Niederländer„Kenne deine Nachbarn – ken je buren“, so hieß der erstmals von der Euregio organisierte Schulwettbewerb, an dem der Niederländischkurs der Jahrgangsstufe 9 von Frau Kürpick in den letzten Wochen teilnahm. Mit ihrem Projekt „Hand in hand door Nederland“ gestalteten die Neuntklässler eine virtuelle Reise durch die Niederlande, bei der sie einzelne Städte besuchten und entsprechende typisch niederländische Dinge wie etwa oliebollen, Koningsdag, Sinterklaas, Ajax Amsterdam usw. vorstellten und mit deutschen verglichen. Unterstützung bei der Umsetzung bekamen die Schülerinnen und Schüler über den Unterricht hinaus bei einem eintägigen Workshop in Nijmegen mit Tipps und Tricks zum Schneiden von Kurzfilmen, um ihren Multimediabeitrag so ansprechend wie möglich zu gestalten. Für die Umsetzung ihrer virtuellen Reise nutzten die Schülerinnen und Schüler das soziale Medium Instagram und dokumentierten sowohl den Arbeitsprozess als auch die Reise in ihrem Instagramaccount (@hand.in.hand.door.nederland). Und auch wenn es leider nicht für den Hauptgewinn gereicht hat, so haben sich die Schülerinnen und Schüler sehr gefreut diese Erfahrung gemacht zu haben und sich so mal auf ganz andere und vor allem kreative Weise mit dem Nachbarland auseinander zu setzen: „Es geht ja schließlich nicht um das Gewinnen, sondern darum, dass man Spaß hat und wir die Sprache, die wir in der Schule lernen auch mal in einem anderen Kontext benutzen können.“ (Amelie H., Klasse 9)

Adventsgottesdienst in der Johanneskirche

20181219 102300Am Mittwoch vor Weihnachten fanden traditionsgemäß die Adventsgottesdienste für das 5. und 6. Schuljahr mit dem Schulseelsorger Norbert Terliesner in der Johanneskirche statt. Unter dem Thema 'Vom Dunkel ins Licht' hatte die Religionsgruppe des 5. Schuljahres von Frau Henze ein vorweihnachtliches Rollenspiel vorbereitet, in dem der Prophet Jesaja dem Volk Israel die Geburt Jesu ankündigt. Die musikalische Gestaltung dieser Gottesdienste übernahm die Bläsergruppe des 6. Schuljahres unter Leitung von Frau Besseling. Insgesamt waren es sehr schöne, festliche Gottesdienste, die allen Beteiligten den Sinn von Weihnachten als Fest des Lichtes und der Liebe Gottes zu den Menschen vermitteln konnten.

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Sternaktion im Advent

IMG 3266Unter dem Motto 'Du bist ein Stern für mich' waren die Schülerinnen und Schüler aufgefordert einen Stern für einen Menschen in ihrem Lebensumfeld zu gestalten, an den sie in der Adventszeit besonders denken wollten. Viele beteiligten sich an dieser schönen Aktion. Mit den ausgeschnittenen Sternen wurden die Fenster im Eingangsbereich der Schule geschmückt

Vorlesewettbewerb – Schulentscheid

30Nov18Vorlesewettb2Der jährlich stattfindende, von der Stiftung Lesen initiierte und bei uns von Martin Freytag engagiert in die Wege geleitete Vorlesewettbewerb erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Deshalb schauen die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen auch mit Spannung darauf, wer für das Remigianum dann auf der Kreisebene ins Rennen gehen wird.

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Projekttage und Tag der offenen Tür 2018

„Perspektiven“

1 Projekttag„Ausnahmezustand“ am Remigianum von Mittwoch bis Freitag letzter Woche, denn es hieß wieder „ran an die Projekte“. In den Köpfen aller Beteiligten sind die drei Projekttage mittlerweile fester Bestandteil eines Schuljahres. Dazu werden lange im Voraus viele gute Ideen gesammelt und der organisatorische Rahmen geschaffen, und alle sind froh, wenn es dann endlich an die Umsetzung gehen kann.

In diesem Jahr stand über der Veranstaltung das zukunftsweisende Motto „Perspektiven“. Hierzu gab es quer durch alle Fachrichtungen höchst interessante Projekte: „Nachhaltigkeit“ war ein großes Thema, z.B. im Zusammenhang mit dem Problem des Mikroplastiks, einer nachhaltigen Stadtentwicklung bzw. Energieversorgung oder der Frage: „Was hat mein Handy mit dem Regenwald zu tun?“ Auch die Tierwelt beschäftigte viele Schülerinnen und Schüler, wie etwa das mysteriöse Verschwinden der Bienen oder die Notwendigkeit, neue Lebensräume für Insekten zu schaffen, aber auch Nachforschungen, wie Tiere einander sehen oder wie Insekten ihre Umgebung wahrnehmen. Unter dem Aspekt des Sehens gab es eine Vielzahl weiterer Projekte, z.B. das Phänomen optischer Täuschungen, verschiedene Perspektiven auf den Klimawandel oder die Frage, ob und wie sich Wahrnehmung überhaupt steuern lässt. Auch im fremdsprachlichen Bereich ging es um Perspektivwechsel, ob bei einer landeskundlichen Betrachtung Englands, einer Reise „por Argentina“, beim Salsa-Tanzen oder im „Café France“ und im „Taalcafe“ der Niederländer.

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PrayDay 2018 am Gymnasium Remigianum

20181120 102027Die Fachschaft Religion und die Oberstufen-AG "SBK" (=Schüler-Beweger-Kreis) luden am 20.11.2018 erstmals am Gymnasium Remigianum zum deutschlandweiten PrayDay ein. Als Teil des Netzwerkes "schüler_smd" wurde im Schüler-Aufenthaltsraum die Möglichkeit zum Gebet geschaffen. Dazu konnten die Schülerinnen und Schüler an sieben verschiedenen Stationen beten, die zuvor von den Religionskursen von Frau Kürpik und von Frau Schmidt-Bodenstein vorbereitet wurden, und miteinander ins Gespräch kommen. So gab es zum Beispiel eine Weltkarte, zu der man Gebete für die jeweiligen Kontinente verfassen und in kleine Boxen legen konnte, die noch in den diesjährigen Frühschichten zum Einsatz kommen werden, oder mit Klebezetteln Gebete für unsere Schule notieren. Besonders gerne wurde auch die Station „Taize-Lieder“ gewählt und gemeinsam gesungen, so dass es kein Wunder war, dass die Station „Gebetsstaffellauf“ am Ende des Tages vollständig ausgefüllt war.

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Schüler auf Spurensuche der jüdischen Familie Gans

DSC 3728 3229 3290Mit großem Interesse besuchten zahlreiche Borkener am 10.11.2018 die Filmpremiere „Eine Reise in die Vergangenheit- die Geschichte der jüdischen Familie Gans in Borken“, ein Film von Daniel Huhn, produziert im Auftrag der Stadt Borken und des LWL-Medien-Zentrum für Westfalen.

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Schülerfirmen spenden für Kinderkrebshilfe, Tindigani und Fördervere

Schülerfirma 1

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 haben im Differenzierungskurs Wirtschaft/Erdkunde im zurückliegenden Schuljahr die Gelegenheit genutzt, im Rahmen des JUNIOR-Programmes des Instituts der deutschen Wirtschaft, eine Schülerfirma zu gründen.

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Praktikumstag „Naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen“ für die EP

„Wer richtig fragt, weiß am Ende mehr!“

P1070406Unter diesem Motto starteten am letzten Donnerstag vor den Herbstferien 250 Schülerinnen und Schüler der Stufe EP des Remigianums in ihren Kennenlern- und Praktikumstag. Leitthema war die naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise: Was ist eine naturwissenschaftliche Fragestellung? Wie formuliere ich eine Hypothese? Wie plane ich ein passendes Experiment und werte dieses anschließend aus? Und wie kann ich am Ende Schlussfolgerungen aus meinen Beobachtungen ziehen?

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Klasse 7c vom Gymnasium wirkt bei Pferdemitmachtheater „Koboldallerlei“ in Reken mit

IMG 20180925 WA0005Dass die Klasse 7c vom Gymnasium Remigianum immer voller kreativer Ideen ist, ist längst kein Geheimnis mehr. So ist das Können der Klasse auch dem Theater Löwenherz aus Bochum aufgefallen. Als Anerkennung ihrer Leistungen bei diversen Wettbewerben schenkte das Theaterenselmble der Klasse einen vierstündigen Theaterworkshop mit Schauspieler und Regisseur Hendrik Becker. So wurden kleine Rollenspiele und Improvisationsübungen durchgeführt. Den Schülerinnen und Schülern und auch Hendrik Becker hat der Workshop so gut gefallen, dass er die Kinder der Klasse prompt in sein nächstes Projekt, das Pferdemitmachtheater „Koboldallerlei“, in Kooperation mit dem IPG Reken einlud, welches am 29.09.2018 jeweils um 14 Uhr und um 18 Uhr aufgeführt wird. Und zwar nicht als Zuschauer, sondern als Darsteller! Die Kinder waren direkt Feuer und Flammen. Nun wird geübt, geprobt, das Drehbuch rauf und runter gelesen und sich als Kobold verkleidet.

Der Eintritt beträgt 12 € für Erwachsene und 6 € für Kinder bis 14 Jahre. Weitere Informationen finden sich unter: https://www.ipg-reken.de/koboldallerlei/

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Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c als Akteure in Theaterstück "Koboldallerlei"

Am Samstag, den 29.09.2018 stieg das Pferde-Mitmach-Spektakel „Koboldallerlei“ in Bahnhof Reken auf dem Gelände der IPG Reken. Viele Kinder und Jugendliche machten bei der Aufführung mit, sowie auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c vom Gymnasium Remigianum.

Loewenherz Koboldallerlei Alexander Schneider Reken September 2018 40Hereinspaziert und mitgemacht bei „Koboldallerlei“ hieß es am Samstagnachmittag auf dem Gelände der IPG Reken. Im Mittelpunkt der Show stand das Miteinander von Menschen und Pferden. Es war eine wunderbare Kombination aus Reitkunst und Artistik, Schauspiel, Musical und Märchen. Das Stück erzählt eine spannende Geschichte, die vom Leben in den Wäldern rund um Reken handelt und sich um ein großes Geheimnis rankt. Versteckt im Wald hinter den Reitplätzen tut sich eine Welt auf, die kaum bekannt ist. Dort leben Kobold Bartholomäus und seine Freunde. Sie sammeln Beeren, beobachten Einhörner, spielen Fangen mit Feen und Elfen, klettern auf Bäume, schlafen in ihren Höhlen und kümmern sich um die Tiere des Waldes. Doch eines Tages ist plötzlich alles anders, als es mal war: Menschen, begleitet von riesigen, angsteinflößenden, lärmmachenden eisernen Drachen streunen durch den Wald. Als Lilia, Bartholomäus‘ beste Freundin, von den Menschen entführt wird, macht Bartholomäus sich auf den Weg in die Menschenwelt und erlebt dort allerhand Abenteuer.

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Wie wird Zukunft gemacht?

Podiumsdiskussion zum Thema „Fit für die mediale Zukunft“

a8b0ac2c 9c66 4bc3 9681 799c618892dbSoziale Netzwerke sind heute fest in unseren Alltag integriert. Viele sind sich jedoch der Nachteile nicht bewusst. Deshalb fand am 05.09. eine Podiumsdiskussion zu dem Thema am Gymnasium Remigianum statt. Vom Podium aus diskutierten der Zukunftsmacher Dennis Hack von Human Connection, Andreas Löbbe vom Sparkassenverbund Westfalen-Lippe, die Bundestagsabgeordneten Johannes Röhring und Prof. Patrick Sensburg und der Erste Beigeordnete der Stadt Borken, Norbert Nießing, mit den Achtklässlern in der Aula. Johannes Feser und Yauo Houphouet vom Verein Ensible leiteten die Diskussion.

Vorausgegangen war der Veranstaltung ein „Social Network Training“ im letzten Jahr, in dem die damaligen Siebtklässler den Umgang mit sozialen Medien erlernten. Zur Sprache kam bei der Diskussion Themen wie Vor- und Nachteile sozialer Medien, Gründe für die Nutzung sozialer Medien und als Hauptteil der Veranstaltung die Gestaltung der Zukunft mit sozialen Medien.

Dennis Hack erklärte dazu, wie er sich diese vorstellt. Für ihn ist es wichtig, dass Menschen aufeinander zugehen und so im Netz ein vernünftiger, inspirationsbringender Dialog entsteht. Das ist heutzutage noch ein großer Nachteil sozialer Netzwerke, bemerkten auch die Schüler. In den Kommentarspalten endet Kritik oft in wüsten Beleidigungen. Das wollen die Achtklässler nun ändern, indem sie sich als Moderatoren einschalten, sobald sie Dinge dieser Art auf sozialen Plattformen mitbekommen.

Doch wie wird die Kommunikation über soziale Netzwerke in Zukunft wirklich aussehen? Es liegt bei uns allen, die Dinge zu verändern.

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Cedric Hoyer nimmt an der Podiumsdiskussion beim NRW Kickoff teil

OPENION – Bildung für eine starke Demokratie

Cedric HoyerAm 5.9.2018 fand im Landesinstitut für Schule NRW in Soest die Tagung OPENION - Bildung für eine starke Demokratie statt, wo Vertreter des Ministeriums für Schule und Bildung, diverse Stiftungsmitglieder sowie Schulleitungen, Schülerinnen und Schüler und außerschulische Kooperationspartner zusammenkamen, um sich mit erfolgreichen und zeitgemäßen Formen der Demokratiebildung auseinanderzusetzen.
Bereits in den Grußworten sowie in der anschließenden Keynote von Dr. Helle Becker (Transfer für Bildung e.V.) wurden Chancen, aber auch Herausforderungen der Demokratiebildung beleuchtet. Becker hob dabei v.a. die Bedeutung von politischem Wissen, Anerkennung jugendlicher Interessen, ferner Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten hervor. Politische Bildung, da waren sich alle Redner einig, ist mit Blick auf aktuelle nationale und internationale Entwicklungen ein „absolutes Muss der Schule“ (Becker).

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Ehrungstag 2019

Zum Ende des Schuljahres gab es wieder viele Urkunden und Preise, stolze und strahlende Schülerinnen und Schüler sowie schwungvolle Theater-, Tanz- und Musikeinlagen. 

Wir bedanken uns bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, und beglückwünschen die Preisträger.

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Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz

GruppenfotoVom 23.06.2019 bis zum 29.06.2019 haben wir uns mit einer Gruppe von 36 Schülerinnen und Schülern der EP auf eine Reise nach Polen begeben, um die beiden Konzentrationslager Auschwitz und Auschwitz-Birkenau zu besuchen. Frau Pöpping und Herr Terliesner, die diese Fahrt bereits zum wiederholten Male leiteten, hatten uns zuvor in einer nachmittäglichen AG inhaltlich und emotional auf diese Fahrt vorbereitet.

Im Folgenden möchte ich die Reise reflektieren und meine persönlichen Eindrücke zu dem Besuch der Konzentrationslager schildern.

Am ersten Tag, nach einer langen Busfahrt von Borken nach Oświęcim, besuchten wir zunächst das Stammlager I Auschwitz. Dort führten uns zwei deutschsprachige Guides durch das gesamte Lager. Zuerst mussten wir durch das bekannte Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ gehen und das war der Moment, in dem ich erstmals ein bedrückendes Gefühl spürte, denn ich realisierte, dass ich mich gerade wirklich an dem Ort befand, an dem früher tausende Menschen Leid ertragen mussten. Von der insgesamt vierstündigen Besichtigung blieben mir vor allem die Zellen im sogenannten „Todesbunker“ in Erinnerung. Das Bild von den eng gebauten und dunklen Zellen ist immer noch in meinem Kopf. Die Vorstellung, dass hier Menschen wie wir leben mussten, ist kaum erträglich. Mehrere Menschen mussten sich diese kleinen und grausamen Zellen für mehrere Tage teilen. Es ist und bleibt einfach nur eine grauenhafte Vorstellung, denn all das, was wir dort gesehen haben, entsprach wirklich einmal der Realität, und ich begreife bis heute nicht, wie so etwas möglich sein konnte. Was müssen das für Menschen gewesen sein, die so etwas zugelassen haben?

Schlafbaracke in Auschwitz BirkenauAuch der zweite Tag im Stammlager II Auschwitz-Birkenau erweckte lauter Emotionen in mir. Ich bekam eine Vorstellung von dem Ausmaß der Vernichtung und dies war für mich eine der schrecklichsten Erfahrungen, die man sich vorstellen kann. Das Stammlager I ist im Vergleich zu Auschwitz-Birkenau eher klein, denn das KZ in Auschwitz-Birkenau zählt als größtes deutsches Vernichtungslager aus der Zeit des Nationalsozialismus. Die Besichtigung der Baracken von innen war für mich erschreckend; wieder einmal versuchte ich mir vorzustellen, dass in einer Schlafbaracke 700 bis1000 Menschen zwangsweise zusammen leben mussten - wobei: Kann man hier überhaupt noch von Leben sprechen? Die Menschen dort hatten keinerlei Privatsphäre, keinerlei Ruhe, denn selbst ihr „Schlafplatz“ bestand nur aus einem Holzgestell und war nicht einmal 30 cm breit. Das war der Moment, in dem ich voll Trauer dastand und feststellte, wie gut es uns heute eigentlich geht. Wir haben alles und sind trotzdem oftmals nicht zufrieden, und die Menschen in diesen Lagern hatten nichts; ihnen blieb nicht einmal die Hoffnung auf ein besseres Leben, da sie zumeist wussten, dass sie sterben werden. Ist das nicht ungerecht? Wieso musste das alles so passieren? Wer hat das Recht, einem Menschen seine Freiheit zu rauben, und sollten wir nicht alle einmal ein wenig über unsere Sichtweise nachdenken und schätzen, dass wir leben dürfen?

Die Menschen mussten dort Tag für Tag um ihr Leben kämpfen und dennoch war es letztendlich aussichtslos. Die zwei zusammengeschlossenen Blöcke verdeutlichen das: Hier mussten die Menschen warten, warten auf ihren Tod, und kaum welche konnten diesem grauenvollen Ort entfliehen.

Als ich dachte, es kann nicht noch grauenhafter werden, liefen wir zu den Gaskammern und den Krematorien. Es war kein normaler Weg, denn wir liefen den exakten Weg ab, den die Juden damals gehen mussten, nachdem sie oft nach tagelangen Reisen in Viehwaggons ankamen. Ich versuchte, mich in die Situation der Menschen hineinzuversetzen, doch es gelang mir einfach nicht. Ich empfand zwar ein Gefühl von Schmerz und Trauer, aber dies war keinesfalls vergleichbar mit dem Schmerz der Menschen, die all das aushalten mussten. Es ist auch nicht vergleichbar mit der Trauer, die sie ertragen mussten, wenn die sogenannte „Selektion“ stattfand und sie sich von ihren Geliebten trennen mussten. Nichts, absolut gar nichts können wir tatsächlich nachempfinden. Für uns bleibt alles unvorstellbar, aber es ist wirklich passiert. Menschen sind fähig zu morden und andere Menschen zu quälen. Wir leben hier in einem Umfeld, in dem wir davon Gott sei Dank nicht so viel spüren, aber auch in unserer Welt gibt es Hass und Krieg.

In den Gaskammern und Krematorien, zerbrach für mich eine Welt. Hier, genau an diesem Ort, an dem wir standen, starben Millionen von Menschen, und das auch noch für sie erstmals völlig unerwartet. Nach der Ankunft mit dem Zug wussten die Menschen nicht, was sie erwartet, und sie dachten, dass sie gleich duschen würden, doch in Wirklichkeit wartete der Tod dort auf sie. Ihnen wurde also einfach von einem auf den anderen Moment ihr Leben genommen, einfach so. Ihnen blieb nicht einmal die Möglichkeit, sich zu verabschieden! Ein Gedanke, der mich in Schrecken versetzt. All das viele Leid der Menschen löste in mir eine Leere aus.

Rückblickend möchte ich festhalten, dass die Besichtigung des Lagers sehr herausfordernd war, da man nicht wusste, wie man mit seinen Gefühlen umgehen sollte. Gehört hatten wir davon - sei es im Geschichtsunterricht oder während der vorbereitenden AG - doch das Betrachten mit eigenen Augen ist definitiv etwas anderes. Es ermöglicht ein besseres Verständnis, das einen in seinem weiteren Leben beeinflussen wird, und deshalb kann ich diese Gedenkstättenfahrt wirklich jedem ans Herzen legen. Dieser absolut grausame, aber dennoch wichtige Zeitabschnitt der deutschen Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten, denn nur so können wir verhindern, dass es sich wiederholt!


Celine Zeidan

 

Remigianer knobeln mit großem Erfolg

MINT-Wettbewerbe 2018/19

IMG 7176Im vergangenen Schuljahr hatten die Schülerinnen und Schüler des Remigianum wieder viele Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) unter Beweis zu stellen. So lösten sie erfolgreich die Knobelaufgaben bei Mathe im Advent oder der Mathe-Olympiade und stellten sich den Herausforderungen im Bolyai-Teamwettbewerb sowie beim Känguru- und Biber-Wettbewerb.

Dabei sind insbesondere die Teilnehmerzahlen und Erfolge beim Känguru-Wettbewerb hervorzuheben: Unter den 760 Teilnehmern aus den Sekundarstufen I und II gab es 49 Preisträger, von denen fünf den ersten, neun den zweiten und 35 Schülerinnen und Schüler den dritten Preis erhielten. Freuen konnten sie sich neben zahlreichen Urkunden über Bücher, Spiele, Puzzles, Experimentierkästen und T-Shirts für die „weitesten Sprünge“, d.h. die Anzahl der aufeinanderfolgenden gelösten Aufgaben.

Der Wettbewerb wird jährlich von der Berliner Humboldt-Universität ausgeschrieben und besteht aus Multiple-Choice-Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler für eine Antwortmöglichkeit entscheiden müssen. Dabei soll neben mathematischer Bildung auch die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik geweckt werden. Betreut und organisiert wird der Schulwettbewerb von Brigitta Tewinkel.

Auch die Erfolge beim Biber-Informatikwettbewerb, an dem über 500 Schülerinnen und Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen teilnahmen, können sich sehen lassen. Hier gab es 13 erste, 29 zweite und 166 dritte Plätze, die u.a. mit Urkunden, Gesellschaftsspielen, VR-Brillen, Powerbanks, Biber-Taschen, LED-Fußbällen und Bluetooth-Lautsprechern belohnt wurden.

Wir gratulieren allen Siegern und hoffen auf rege Teilnahme im kommenden Schuljahr 2019/20!

Remigianer erfolgreich beim Wettbewerb „freestyle-physics“

20190705 105424Beim diesjährigen Physik-Wettbewerb der Universität Duisburg, „freestyle-physics“, schnitten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Remigianum sehr erfolgreich ab. Vier Schüler aus der Jahrgangsstufe fünf bauten für den Wettbewerb eine „Aschenputtelmaschine“, die in der Lage ist, Kugeln und Legosteine nach Größe, Magnetismus und Farbe zu trennen.

Beim Wettbewerb „Wasserrakete“ traten insgesamt 13 Schülerinnen und Schüler aus den fünften und achten Klassen des Remigianum an. Hier galt es, eine Rakete zu entwickeln, die möglichst lange in der Luft bleibt. Eine normale Wasserflasche diente dabei als Druckgefäß, aus dem das Wasser beim Start herausschoss. Mit einer Flugzeit von 14,5 Sekunden belegten dabei Jakob Paßerschroer und Julius Grotendorst (8f) den zweiten Platz von etwa 250 Gruppen - nur 0,2 Sekunden fehlten zum Sieg. Der Bremsfallschirm ihrer Rakete öffnete sich genau im richtigen Moment und ließ die Rakete sanft zu Boden gleiten. Auch wenn sich bei anderen Gruppen der Bremsfallschirm einmal nicht öffnete oder die Rakete einen Looping machte, waren sich doch alle einig, dass man es mit den Erfahrungen aus diesem Jahr beim nächsten Mal erneut probieren will.

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Diplôme des Etudes de la Langue Française

delf 2019Zum Ende des Schuljahres 2018/19 erhalten elf Remigianerinnen und Remigianer die DELF-Urkunde für ihre erfolgreich bestandene französische Sprachprüfung. Das Diplôme des Etudes de la Langue Française umfasst eine schriftliche und mündliche Prüfung, die von französischsprachigen Prüfern weltweit nach denselben Standards abgenommen wird.

 

Die Fachschaft Französisch am Gymnasium Remigianum gratuliert folgenden Schülerinnen und Schülern: Johanna Bleker, Finnja Brömmel, Paula Bußkönning, Eva Heynck, Alexander Krause, Merle Osman, Nina Ostgathe, Noah Peitz, Luisa Schlottbohm, Franka Terhardt und Sarah Wilkes.

Gymnasium Remigianum zeichnet herausragende Abiturienten mit MINT-EC-Zertifikat aus

4 Abiturientinnen und 3 Abiturienten des Gymnasiums für ihre außergewöhnlichen MINT-Leistungen geehrt

Borken, den 6.7.2017

Im Rahmen der Zeugnisvergabe wurden 4 Abiturientinnen und 3 Abiturienten des Gymnasium Remigianum mit dem MINT-EC-Zertifikat für ihre herausragenden MINT-Leistungen ausgezeichnet. Die Schule ist seit Gründung Teil des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und darf somit das deutschlandweit einzigartige MINT-EC-Zertifikat vergeben.

MINT-ZertifikatDas MINT-EC-Zertifikat bündelt und dokumentiert die Leistungen der Schülerinnen und Schüler in MINT während ihrer gesamten Schullaufbahn. Die Auszeichnung bietet Unternehmen und Hochschulen eine verlässliche, von den Schulsystemen der Bundesländer unabhängige Einordnung der Schülerleistungen und Bewertung der Anforderungsniveaus von Wettbewerben oder anderen außerschulischen MINT- Aktivitäten. Das MINT-EC-Zertifikat wurde zum Schuljahr 2014/2015 eingeführt und darf ausschließlich an Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT- EC vergeben werden.

 

Schülerinnen und Schüler, die das MINT-EC-Zertifikat erhalten, müssen Mindestanforderungen in den drei Anforderungsfeldern: Fachliche Kompetenz, Fachwissenschaftliches Arbeiten und Zusätzliche MINT-Aktivitäten erfüllen. Je nach Leistungen wird das MINT-EC-Zertifikat mit den Prädikaten „Mit Erfolg“, „Mit besonderem Erfolg“ oder „Mit Auszeichnung“ verliehen.

Anerkannt wird die Auszeichnung von der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), der Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING.), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk
MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 267 zertifizierten Schulen mit rund 289.500 Schülerinnen und Schülern sowie 22.700 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw.

Remifanten aus Naturmaterialien

IMG 20190702 115654Der Life-Kinetik Kurs der fünften Klassen veranstaltete am Freitag einen Wettbewerb, in dem es darum ging, in Kleingruppen den Remifanten, das Schulmaskottchen des Remigianum, aus Materialien aus der Natur zu gestalten. Dabei durfte nur mit Gefundenem gearbeitet werden. Somit schafften es nicht nur Holz, Steine und Blätter, eine neue Form anzunehmen, sondern auch gefundenes Plastik oder anderer Müll wurden verwendet. Die Jury, bestehend aus Frau Kühnel und Frau Schmidt-Bodenstein, wählte die Gewinnergruppe. „Bei seinem eigenen Remifanten weiß man, wie viel Arbeit darin steckt!", so eine Schülerin. „Aber nach unserem hätte ich auch den Remifanten gewählt, der gewonnen hat!“

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Remi-Cast Abend erfolgreich initiiert

Am 2. Juli präsentierten sich die musikalischen Talente des Gymnasium Remigianum beim erstmals stattfindenden Remi-Cast Abend, der von Herrn Weinholz und Herrn Lorenz ins Leben gerufen wurde.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 interpretierten Stücke aus den Bereichen Rock, Pop und Jazz, wobei Benedikt Göb mit seinem Ensemblepartner zwei Stücke des Wettbewerbs „Jugend Jazzt“ vorstellte, bei dem sie den ersten Preis erreichten.

Mit viel Applaus und Jubel honorierte das Publikum die Vorträge der Künstler.

Die gelungene Auftaktveranstaltung soll im kommenden Schuljahr eine Fortsetzung erhalten.

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Debattierwettbewerb der Jahrgangsstufen 5-7

Am vergangenen Dienstag stellten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-7 ihr Können auf der großen Bühne unserer Aula unter Beweis. Zur Frage, ob verpflichtend ein Klassensprecher und eine Klassensprecherin gewählt werden sollten, lieferten sich die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen spannende Wortgefechte. Lebhaft wurde anschließend über die Möglichkeiten und Vorzüge, aber auch die Bedenken bezüglich des Einsatzes von Tablets statt Schulbüchern diskutiert.

Neben den Debattanten hatte an diesem Abend auch die Jury eine schwierige Aufgabe. Es mussten diejenigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefunden werden, die in den Bereichen Sachkenntnis, Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit sowie Überzeugungskraft am stärksten waren. So standen am Ende des Abends folgende Sieger fest:
Jonah Glos (5a)
Amelie Krampe (6d)
Bernina Aldur (7c)

Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen für die Vorbereitung und das Engagement und gratulieren den Siegern ganz herzlich.

Elena Hatenkerl
Carina Gesing

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Prof. Dr. Thomas Sternberg am Remigianum

Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und damit der oberste Repräsentant der katholischen Laien in Deutschland, besuchte am 24.06.2019 das Gymnasium Remigianum.

Prof. Sternberg VertrauenIm Anschluss an die Begrüßung durch Clara Röcken folgten die katholischen Religionskurse der Q1 bei hochsommerlichen Temperaturen dem halbstündigen Blick von Prof. Sternberg auf die aktuelle Situation der Kirche in Deutschland und auch weltweit. Zu Beginn erzählte Sternberg von seinen frisch gewonnenen, belebenden Eindrücken, die er als Gast beim gerade beendeten Evangelischen Kirchentag in Dortmund mitnehmen durfte. Damit stellte er seine Überlegungen von vornherein in eine ökumenische Perspektive. Unter dem zentralen Stichwort des Vertrauens habe der Kirchentag gestanden. Und ohne Vertrauen, dass Kirche nach wie vor sinnvoll sei, gehe es für einen christlich orientierten Menschen wohl nicht, der noch etwas mit der Kirche zu tun haben wolle. Dieses Vertrauen speziell in die katholische Kirche sei gegenwärtig angesichts des Skandals sexuellen Missbrauchs von Kindern, Jugendlichen und auch Ordensfrauen leider in hohem Maße geschwunden, so Sternberg. An dieser Stelle seiner Ausführungen setzte sich Sternberg kritisch mit den bisherigen Strukturen der Ausbildung von Priestern und Ordensleuten auseinander. Notwendig sei psychologische Begleitung in der Ausbildung im Sinne von Prävention. Gerade für Kleriker und überhaupt für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiteten, sei es wichtig, „ein geklärtes Verhältnis zu ihrer Sexualität zu haben“, erklärte Sternberg. Den Opfern des Missbrauchs müsse ohne Wenn und Aber alle erdenkliche Hilfe gegeben werden. Überhaupt müsse sich Kirche wieder als Schutzraum für Schwache und Benachteiligte verstehen. Auf die spätere kritische Nachfrage einer Schülerin, den Zölibat betreffend, äußerte Sternberg die Erwartung, dass dieser im den nächsten Jahren „weiter aufgeweicht“ werde und besser nicht länger zwingend an das Priesteramt gekoppelt sein solle. Zudem gebe es ja auch bereits seit langer Zeit verheiratete Diakone in der Kirche. Zu problematisieren sei allerdings auch die medienwirksame Gleichung, dass der Zölibat hauptursächlich für den Missbrauch sei.

Vortrag Prof SternbergIn Teilen seines Vortrags, aber auch in der späteren Diskussion, griff Sternberg den zentralen Aspekt der Rolle der Frauen in der Kirche auf. Viele Bischöfe hätten durchaus das Anliegen und die Aktionen der Initiative „Maria 2.0“, ins Leben gerufen von engagierten, aber auch besorgten Gemeindechristinnen aus Münster, verstanden. Es bestehe kein Zweifel daran, dass für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche noch Vieles zu tun sei. Ohne den Beitrag der Frauen zum christlichen Leben hätte es die Entstehung des Christentums so wohl nie gegeben und gäbe es auch heute kein gelingendes Gemeindeleben, so Sternberg. Nach Ansicht von Prof. Sternberg kann Kirche nur gelingen unter dem zentralen Vorzeichen des Christseins: der Suche nach und dem Glauben an Gott und Jesus Christus. Dieser Glaube entlastet von der ständigen Fixierung des Blicks auf das Versagen des Kirchen-Apparats und befreit zur so notwendigen Freiheit des persönlichen Tuns. Aus dem Glauben heraus habe die Kirche dringend notwendige Impulse für das Leben des Einzelnen und der Gesellschaft anzubieten. Zum Beispiel, dass Menschsein am Ende nicht bestehe aus dem ewigen Kreislauf von Produzieren und Konsumieren, sondern in einer unhintergehbaren Würde als Geschöpf Gottes. In diesem Kontext verwies Prof. Sternberg auf die Theologie von Papst Franziskus und sein Apostolisches Schreiben „Evangelii Gaudium“, in welchem sich der Papst nachdrücklich mit den Tod bringenden Strukturen des Kapitalismus auseinandersetzt. Es sei klar, so Sternberg, dass die konfessionell verfasste Kirche der Zukunft erheblich kleiner werde. Die prognostizierten Zahlen seien da eindeutig, auch wenn im Münsterland und gerade auch im Kreis Borken die Situation im Vergleich zu anderen Regionen noch weit weniger dramatisch sei. Umso wichtiger sei die Vernetzung persönlich engagierter Christinnen und Christen. Und im Blick auf die Weltkirche sei es tröstlich, dass man überall, wo man eine Kirche betrete, zusammen Gottesdienst feiern könne im Glauben an Gott und Jesus Christus.

Im Anschluss an seine Ausführungen stellte sich Prof. Sternberg den weiterführenden und kritischen Fragen der Schülerinnen und Schüler, die gut vorbereitet in die Begegnung mit dem ZdK-Präsidenten gekommen waren. Gut vorstrukturiert wurde die Diskussion moderiert von Hanne Michels und Johanna Schwering.

Damit gingen zwei intensive Stunden zu Ende, die zum kritischen Weiterdenken und zu engagierter Mitarbeit in der Kirche einluden – trotz allem und jetzt erst recht! 

Herzlichen Dank an Prof. Dr. Thomas Sternberg!

Martin Freytag

Spannung für Groß und Klein

MINT-Kooperationsprojekt „Physik an der Grundschule“

Auch in diesem Jahr fand an unserer Schule wieder das etablierte Kooperationsprojekt „Physik an der Grundschule“ statt. Unter der Leitung von Ulla Lenssen von der Schönstätter Marienschule und Matthias Brandt vom Gymnasium Remigianum trafen sich seit Januar jeden Dienstagnachmittag 20 Schülerinnen der Mädchenrealschule und zehn Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums aus der Jahrgangsstufe neun
und der EP. Die Vorbereitungstreffen wurden genutzt, um zunächst frei im Feld der Elektrizität zu experimentieren. Anschließend wurden Lernstationen entwickelt, an denen die Grundschüler und -schülerinnen der 4. Klassen der Engelrading- und Josefgrundschule elektrisches Basiswissen erwerben sollten.

Am 3. und 4. Juni mussten sich dann die vorbereiteten Experimente in der Praxis bewähren. Elektrostatikeffekte am geriebenen Luftballon und die Wirkungen des elektrischen Stroms als glühender Draht oder beim selbstgebauten Elektromotor waren ebenso Thema wie einfache Schaltungen, Leiter und Nichtleiter sowie Solarzellen und Zitronenbatterien als elektrische Quellen. Am Ende konnten sich die Grundschüler und -schülerinnen dann entweder den Berühr-mich-nicht-Draht als Geschicklichkeitsspiel oder die Konfettibox, die beim Öffnen per Ventilator Konfetti regnen lässt, mit ihren neu erworbenen Kenntnissen bauen und behalten.

Wie jedes Jahr lieferten sich das Engagement und die Freude der „Großen“ am Erklären und Helfen ein wildes Rennen mit der Begeisterung der „Kleinen“, dessen Ausgang wohl unentschieden ist. Die „Großen“ wurden traditionell mit einem gemeinsamen Pizza-Essen für ihren Einsatz belohnt.

Für alle, die nun auf den Geschmack gekommen sind: Im nächsten Schuljahr werden wieder Schülerinnen und Schüler gesucht, die am Projekt teilnehmen!

Physik an der Grundschule1

Physik an der Grundschule2

World Robot Olympiad 2019

WRO 2Das Thema der diesjährigen Saison lautete Smart Cities. Die Aufgaben drehten sich rund um Themen einer modernen Stadt der Zukunft. Teilnehmende Teams konnten sich in diesem Jahr für das Weltfinale der WRO 2019 in Győr (Ungarn) qualifizieren.

„Ingenieure und Entwickler arbeiten schon lange daran einen gesunden Lebensraum zu schaffen, indem weniger gefährliche Abgase ausgestoßen und der Energieverbrauch reduziert wird. Das Ziel ist es, den ökologischen Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig in Komfort und Sicherheit zu leben. Dies hat dazu geführt, dass die Steuerung unserer Häuser, z.B. das Einschalten von Heizungen, immer weiter automatisiert werden.

In einem langen Entwicklungsprozess sind „Smart Home“-Lösungen entstanden, die verschiedenen Geräte in unseren Häusern steuern und verwalten können. Schon jetzt gibt es intelligente Beleuchtungssysteme, die Licht bei Bedarf automatisch ein und ausschalten. In Zukunft werden uns sogar autonome Roboter bei der Arbeit im Haushalt unterstützen.“ (Quelle: www.worldrobotolympiad.de)
Zwei Teams des Gymnasium Remigianum stellten sich den diesjährigen Aufgaben der WRO und fuhren zum Wettbewerb nach Gronau-Epe, um an dem Roboter-Wettbewerb in der Regular Category teilzunehmen.
Die konkreten Aufgaben in dieser Altersklasse bestanden darin, einen Roboter zu bauen und zu programmieren, der alte Lampen durch smarte (intelligente) Lampen ersetzen sollte. Die alten Lampen mussten korrekt entsorgt werden, während die neuen Lampen an den jeweils richtigen Einsatzort gebracht werden mussten.

Zum Ende belegten die Teams die Plätze 7 und 8 in der Gesamtwertung. Insgesamt können die Teams stolz auf ihre Ergebnisse sein, da es für sie der erste Wettbewerb innerhalb dieser Kategorie war. Beim nächsten Mal treten sie mit mehr Erfahrungen an. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.

WRO 1WRO 4

WRO 3


d.velop AG meets Remigianum – Episode VI

d.vleop meets Remigianum 2019Das Kooperationsprojekt mit dem Softwareunternehmen d.velop wird in diesem Schuljahr zum 6. Mal durchgeführt. Es handelt sich dabei um eine MINT orientierte Maßnahme zur Berufs- und Studienorientierung. In diesem Schuljahr nehmen zum ersten Mal alle Informatikschüler und -schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 an diesem Projekt teil. Die 42 Schülerinnen und Schüler arbeiten in 10 kleinen Gruppen für ein halbes Jahr zusammen.
Die d.velop Gruppe mit Sitz im nordrhein-westfälischen Gescher bietet Software und Dienstleistungen für die Digitalisierung aller relevanten Dokumenten- und Geschäftsprozesse an und setzt dabei auf Enterprise Content Management (ECM) Lösungen.
Das Ziel dieser Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern den realen Softwareentwicklungsprozess näherzubringen. Dazu bekommen Kleingruppen, bestehend aus 3-5 Schülerinnen und Schülern von dem Unternehmen eine Programmieraufgabe gestellt, die sie mithilfe der agilen Entwicklungsmethoden in den kommenden Wochen lösen sollen. Die Aufgabe besteht in diesem Jahr in der Programmierung von Spielen. Die Umsetzung erfolgt mit der objektorientierten Programmiersprache Python. Das Programmierprojekt umfasst dabei mehrere Einzelaufgaben, sogenannte User-Stories, so dass der einzelne einen kleinen Teil des Gesamtproblems erarbeiten muss.
Bei dem Kick-Off-Meeting am 22. Januar 2019 wurden die Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse von Herrn Bernd Rudde und Herrn Wilke Strube in Gescher in Empfang genommen. Neben einem Vortrag über Ausbildungsmöglichkeiten und einer Firmenbesichtigung stand die agile Softwareentwicklung im Mittelpunkt. Diese wurde der Schülergruppe von Herrn Hendrik Mikus nähergebracht.
In der Zeit der Softwareentwicklung werden die Schülerinnen und Schüler von den Informatiklehrern Frau Bahde, Herrn Roese und weiterhin durch Herrn Rudde, der die Gruppe regelmäßig in Borken besucht, betreut. Herr Rudde übernimmt bei diesen Treffen die Rolle des Product Owners, dem jedes Team am Ende eines Entwicklungssprints in der Review die neuen Funktionalitäten der Software präsentieren wird.
Das Vorhaben endet zum Schuljahresende am 26. Juni mit einer Abschlusspräsentation, bei der die Schülerinnen und Schüler ihre Softwareergebnisse der Firma d.velop, der Schulleitung und interessierten Kolleginnen und Kollegen vorstellen werden.
Dieses freiwillige Zusatzangebot soll den Schülerinnen und Schülern einen anderen Einblick in die Informatik gewähren, bevor sie in der Oberstufe die Möglichkeit haben, das Fach Informatik als Grundkurs, Leistungskurs oder Projektkurs anzuwählen.

 

Charakterköpfe

P1080806Im Kunstunterricht der EP stand in den vergangenen Monaten das Thema „Porträt“ deutlich im Vordergrund. Im Zeichenunterricht wurde zunächst Wissen um Gesetze, Eigenarten, Proportionen und Details geklärt und geübt. Auch wurden viele Bilder und Kunstwerke betrachtet, besprochen und bearbeitet. So wurde eine Basis geschaffen auf der dann dreidimensional, also formend und plastizierend mit Ton weiter gelernt werden konnte.

Ziel war es, einen „Charakterkopf“ als Büste zu gestalten. Hierzu mussten technische Grundlagen berücksichtigt und beherrscht werden. In einem wochenlangen Prozess nahmen die Köpfe Gestalt an. Zuletzt stand die Entscheidung den Büsten eine farbige Fassung zu geben. Hierzu wurden sie zum Teil auch glasiert und auch mehrfach gebrannt. Die Ergebnisse stehen nun vor dem Lehrerzimmer. Die Ausstellung wächst noch in den nächsten Tagen, noch sind nicht alle Werke trocken und gebrannt.

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Norbert Osterholt

Doppelter Kreismeistertitel fürs Remigianum

Gleich zwei Wettkampfklassen in Rhede erfolgreich

Kreismeister 2019 WKIVBereits in der letzten Woche fand die Leichtathletikmeisterschaft der Schulen des Kreises Borken in Rhede statt. Andrea Landsknecht begleitete ihre 10-köpfige Mädchenmannschaft der Wettkampfklasse II. Der Erfolg kann sich sehen lassen: Mit über 6.000 Punkten in der Gesamtwertung ging der Kreismeistertitel 2019 an die Schülerinnen des Gymnasium Remigianum, die somit eine gute Chance haben, zu den besten sechs Mannschaften der Kreise Borken, Bottrop und Coesfeld zu gehören. Damit wäre der Einzug ins Landesfinale gesichert.

In dieser Woche starteten gleich zwei Mannschaften des Remigianum in der Wettkampfklasse IV. Zur Freude von 24 jungen Sportlerinnen und Sportlern erreichte auch die erste Mannschaft den Kreismeistertitel und sicherte sich damit automatisch die Teilnahme für das Westfalen Finale in Paderborn. Der Leichtathletik-Wettkampf der Jahrgänge 2006 und jünger ist ein Vielseitigkeitswettkampf. Pro Mannschaft treten sechs Jungen und sechs Mädchen an und stellen ihre Leistung in Medizinballstoßen, Tennisringweitwurf, Zonenweitsprung, Scher-Hochsprung sowie im Sprint- und Ausdauerlauf unter Beweis. Die begleitenden Lehrkräfte, Frau Müller-Wedeking, Herr Stüben und Frau Thomas, waren vom Einsatz sowie vom Team- und Kampfgeist der Nachwuchssportler begeistert, die gleich zwölf Mannschaften aus dem Kreis Borken hinter sich ließen.

Zum Team gehören:
WKII: Anna Fortmann, Hanne, Michels, Anna Schlagenwerth, Elena Sniers, Lena Tadday, Romy Thesing, Kim Waldner
WKIV: Vincent Brun, Phil Höing, Felix Horstmann, Janis Kretzschmar, Henry Meirick, Thorben Osterholt, Johannes Reining, Yann Tella, Ben Marlon Thomas sowie die Mädchen mit Emma Schafeld, Leni Schautmann, Anna Tünte, Klara Nienhaus, Lilly Kaß, Sarah Wilkes, Mariel Temminghoff und Hannah Lewerenz

Kreismeister 2019 WKII

 

Erfolgreiche Leichtathletinnen

Oberstufenschülerinnen sichern sich Kreismeistertitel

Zehn Mädchen aus der EP nahmen am diesjährigen Landessportfest der Schulen in der Leichtathletik teil und sicherten sich den Kreismeistertitel.

Leichtathletinnen EPAnna Schlagenwerth, eine leistungsstarke Leichtathletin, konnte ihre Vereinsathleten, aber auch weitere Mitschülerinnen motivieren am Sportfest teilzunehmen. Professionell teilte sie die Wettkampfteilnehmerinnen so in die Disziplinen 100-Meter-Lauf, 800-Meter-Lauf, Weit- und Hochsprung sowie Sperrwurf und Kugelstoßen ein, dass alle Disziplinen dreifach besetzt waren. Die Sportlehrerin Andrea Landsknecht begleitete die motivierte Mannschaft ins Leichtathletikzentrum nach Rhede. Trotz der nassen Tartanbahn und des immer wieder einsetzenden Regens erzielten die Mädels großartige Leistungen.

PokalWir gratulieren Svenja Brückner, Maria Katharina Bus, Jana Endejan, Anna Fortmann, Hanne Michels, Anna Schlagenwerth, Elena Sniers, Lena Tadday, Romy Thesing und Kim Waldner.

 

Remmi Demmi Paddler mit vollem Einsatz beim Dragonboat Cup 2019

20190526 101903 COLLAGEMit zwei Teams ist das Gymnasium Remigianum am Samstag bei dem Dragonboat Cup angetreten und war mit viel Spaß und Freude dabei.
In Vorbereitung auf den Dragonboat Cup haben die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler den Einsatz im Boot in zwei Trainingseinheiten an den vorausgegangenen Wochenenden mit Trainern des Dragonboat-Clubs eingeübt. Auf dieser Basis starteten die neu zusammengeführten Teams beim Dragonboat Cup in der Junioren Class I und der Junioren Class III.
Nach dem gemeinsamen Aufbau des Teambereichs ging es für die Schülerinnen und Schüler ins erste Rennen. Im Verlauf des Wettkampftages folgten zwei weitere Rennen für die jeweiligen Teams gegen Teams anderer Schulen und Gruppen ihrer Altersklasse. Mit vollem Körpereinsatz und einer guten Zusammenarbeit schafften es beide Teams ihre Zeiten über die 200m mit jedem Rennen zu verbessern. Der gemeinsame Erfolg und die Freude über die Leistungssteigerung haben dazu beigetragen, dass die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und erlebnisreichen Tag hatten und mit Freude an der Bewegung zusammen stark waren. Mit einem vierten Platz für das Remmi Demmi Team I und einem sechsten Platz für das Remmi Demmi Team III endete der Wettkampftag mit der Siegerehrung.

Fünfter Schüleraustausch mit der Partnerschule in Rethel

Am Remigianum spricht man nicht nur von Europa, man tut auch was dafür

rethel Borken 2019Bereits zum fünften Mal fand am Remigianum der deutsch-französische Schüleraustausch mit der Partnerschule in Rethel (Champagne) statt. Nach dem Besuch der deutschen Schülerinnen und Schüler in Rethel kam es kurz vor der Europawahl zum Gegenbesuch der französischen Austauschpartner. Der Mai hatte sich zwar in der Vergangenheit schon von seiner besseren Seite gezeigt, die Stimmung aber war dafür umso gelassener.

Neben der obligatorischen Stadtrallye in Borken gab es einen gemeinsamen Ausflug nach Münster und die Entdeckungstour in der Schule. Das Programm für die französische Gruppe beinhaltete wie üblich die Besichtigung regionaler Betriebe aus der Landwirtschaft und Genussmittelproduktion. Für einige Remigianer der Einführungsphase war der Schüleraustausch bereits Routine, hatten sie schließlich bereits in der Sekundarstufe I am Schüleraustausch mit Dijon teilgenommen. Die Dijonnais waren übrigens wieder zeitgleich mit den Rethelois vor Ort.

Zwei Schülergruppen aus dem Burgund und der Champagne treffen sich im Münsterland. Mehr Europa geht eigentlich nicht.

Mündliches Abitur am 05.06.2019

Aufgrund der Prüfungen im 4. Abiturfach entfällt am 05.06.2019 der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis Q1.

Unvergessliche Tage in Frankreich

Dijon1. April 2019, 9.00 Uhr: Man blickte in 27 aufgeregte und fröhliche Gesichter von Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 bis 9, die sich nun auf eine zwölfstündige Busfahrt begeben würden. Schon früh war klar, dass die kommenden sechs Tage unvergesslich sein würden. Es war der Beginn des Französisch-Austauschs mit der in Saint-Apollinaire liegenden Schule College Champillion. Um 18 Uhr erreichte die Gruppe die Schule und wurde mit Snacks und Getränken von den Austauschschülern und deren Familien empfangen. Danach tauchte man in das französische Leben ein.

Als sich am nächsten Morgen alle auf dem Schulhof trafen, wurde das Programm vorgestellt. Es ging gemeinsam nach Lyon, wo man in Kleingruppen die Stadt erkunden konnte. Nachdem wir die atemberaubende Kathedrale Basilique Notre-Dame de Fourvière besichtigt hatten, konnten wir uns die lebendige Großstadt anschauen, Souvenirs besorgen oder uns in den französisch-deutschen Gruppen besser kennenlernen und Freundschaften schließen. Trotz verschiedener Sprachen gelang die Verständigung - zur Not auch mit ungewollt lustigen Scharade-Spielchen. Den Abend verbrachten wir bei unseren Gastfamilien, in denen beispielsweise französisch gekocht wurde.

Am Mittwoch ging es wegen des starken Regens nach Beaune, wo sich das älteste Krankenhaus Frankreichs befindet. Wir konnten mit Hilfe von Audioguides in die Geschichte dieses alten Gebäudes und die Krankenpflege eintauchen. Abends war beim Lasertag Action angesagt.

Donnerstags bekamen die deutschen Schülerinnen und Schüler einen Einblick in den strengen französischen Schulalltag. Anschließend besuchten wir Dijon, um die Stadt bei einer Rallye besser kennenzulernen und die atemberaubenden Ecken zu besichtigen. Abends trafen sich dann alle im Jugendzentrum von Saint-Apollinaire und spielten Tischtennis, Fußball oder Just Dance.

Am Freitag konnten wir noch auf dem Markt von Dijon Andenken kaufen, gegen Abend fand dann die Abschlussparty statt. Hier zeigte sich abermals, dass sich viele Freundschaften innerhalb der gesamten Gruppe gebildet hatten. So flossen bei der Verabschiedung am Samstag auch ein paar Tränen. Ein kleiner Trost war das Wiedersehen in fast sechs Wochen.

Abschließend bleibt zu sagen, dass der Austausch eine einmalige Erfahrung war und uns sprachlich und kulturell weitergebracht hat. Uns fasziniert, wie schnell man trotz sprachlicher Hürden Freundschaften aufbauen kann. Wir haben wunderschöne Bauwerke gesehen und das Erlebnis in der Gemeinschaft werden wir so schnell nicht wieder vergessen.

Angelina-Jolie Wagner, 9b
Tim Kühnel, 8b

  LyonKathedrale

Krankenhaus Krankenhaus

„Der geheime Kontinent“

Ausflug in den Buchladen

IMG 7083Anlässlich des Welttags des Buches am 23. April 2019 besuchten die fünften Klassen im April und Mai gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die Meyersche Buchhandlung in Borken.

Nach einer kurzen Fragerunde führten die Mitarbeiterinnen ein spannendes Quiz rund um bekannte Kinder- und Jugendbücher durch. So galt es z.B. herauszufinden, woher der Name des Bärs „Paddington“ stammt oder durch welches Gemüse sich die „Raupe Nimmersatt“ frisst. Zu gewinnen gibt es Lesestoff für die Klassenbücherei.

Danach durften die Schülerinnen und Schüler nach Lust und Laune im Buchladen stöbern und schmökern.

Zum Abschluss erhielt jeder den spannenden Roman „Der geheime Kontinent“. In diesem Buch erhalten die Freunde Tim und Meike während einer Klassenfahrt einen Hilferuf aus einer fantastischen Welt, in der der gefräßige Drachen Siegfried sowie das geflügelte Pferd Peggy Sue leben.

Gefördert wird die jährliche Aktion von der Stiftung Lesen.

Wir wünschen den Kindern viel Spaß beim Lesen und drücken allen Klassen die Daumen, dass sie beim Quiz erfolgreich abschneiden! ☺

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Herzlich Willkommen im Mini-Museum

Remigianer gestalten Museumskoffer zu Martin Luther King, Albert Schweitzer, Mutter Teresa, Dietrich Bonhoeffer und weiteren Nachfolgechristen

IMG 1201Es gibt viele Menschen, die die Botschaft Jesu zur Aufgabe ihres Lebens gemacht und umgesetzt haben. Diese nennen wir Christen in der Nachfolge Jesu. Einige sind in die Geschichte eingegangen und sehr bekannt wie etwa Martin Luther King oder Dietrich Bonhoeffer. Deswegen sind sie nicht nur für Christen sehr bedeutsam, sondern jeder Schüler und jede Schülerin des Remigianums sollte über diese wichtigen Persönlichkeiten und ihr Wirken zu Lebzeiten informiert sein. Aus diesem Grund gestalteten die Religionskurse (Klassen 7a-e) von Frau Cluse, Frau Waschki, Frau Schmidt-Bodenstein und Frau Kürpick Museumskoffer zu einem Nachfolgechristen ihrer Wahl und laden nun alle Interessierten herzlich ein die „Gewinnerstücke“ im Foyer des Remigianums zu besuchen.

QRMit dem QR-Code und der kostenlosen Biparcours-App können sogar kniffelige Fragen und Rätsel zu einigen Koffern gemacht werden.

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Juniorwahl zur Europawahl 2019

Artikel der BZ vom 16.5.2019

Erfolgreicher Abschluss des Borken-Hengelo-Schüleraustauschs 2019

Der diesjährige Schüleraustausch unserer Schule mit dem Lyceum De Grundel in Hengelo, den die EP in Niederländisch hinter sich gebracht hat, war ein voller Erfolg. Am 10. Mai 2019 sind wir vom Gegenbesuch in den Niederlanden aus Hengelo zurückgekehrt und halten Rückschau:

Von Montag, den 4.2. bis zum Freitag, den 8.2. bekamen wir im Rahmen der ersten Austauschphase Besuch von einer Schülergruppe des Lyceum De Grundel, unserer Austausch-Partnerschule aus Hengelo. Diese Begegnung war thematisch und inhaltlich auf die Vorgaben des Curriculums Niederländisch in der EP ausgerichtet und beschäftigte sich mit dem Thema (moderne) media. Deshalb besuchte die Austauschgruppe den WDR in Köln und bekam dort eine lehrreiche Einführung in die Aktivitäten von Radio- und Fernsehproduktion sowie in die Abläufe medialer Gestaltung und die Effektivität dieses Massenmediums. Begleitet wurde die Gruppe von Herrn Weinholz und Frau Kürpick sowie den niederländischen Kollegen Frau Pluim und Herrn Davinda. Beeindruckend waren beim WDR die bekannten Fernsehstudios (z.B.„Hart aber fair“, „Sportstudio“ u.a.) und viele technischen Einrichtungen. Bei einer an den Besuch des WDR angeschlossenen Stadtralley konnten die Schüler auch die wichtigen Bauwerke und Monumente der Medienstadt Köln wie den Dom, die römischen Ausgrabungsstellen und vieles mehr kennenlernen. Viel zu früh ging es dann wieder nach Hause, mit einer gewaltigen, partyhaften Stimmung im Bus, der zu Beginn der Hinfahrt wegen eines Defekts erst einmal ausgetauscht werden musste.

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Caput? – Kaputt ist der Kopf!

Exkursion des Lateinkurses der Jahrgangstufe 7 zum Alfried-Krupp-Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum

2019 04 02 14.11.59 2Am Dienstag, den 2. April 2019 unternahm der Lateinkurs der Jahrgangsstufe 7 in Begleitung der Lateinlehrer Herr Schilberg und Frau Boeff eine Exkursion zur Ruhr-Universität Bochum, um an dem Projekt „Alte Worte – Neue Techniken: Lernstrategien für die Wortschatzarbeit im Lateinunterricht und zu Hause“ des Alfried-Krupp-Schülerlabors teilzunehmen.

Am Vormittag lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst verschiedene Vokabel-Lernstrategien kennen, probierten diese aus und bewerteten ihre Einsatzmöglichkeit für die alltägliche Praxis. Besonders nützlich fanden die Schülerinnen und Schüler z. B. die Schlüsselwort-Methode, bei der man aus deutschen Wörtern (kaputt), die ähnlich wie die lateinische Vokabel (caput) klingen, und der Bedeutung der lateinischen Vokabel (Kopf) einen Satz bildet, z.B. Kaputt ist der Kopf.

Nach der Mittagspause, in der sich die Schülerinnen und Schüler genauso wie viele Studentinnen und Studenten in der Mensa stärkten, überprüften die Schülerinnen und Schüler die zuvor gelernten Vokabel-Lernstrategien auf ihre Wirksamkeit, indem sie ihren Lernerfolg anhand von Vokabelspielen in Kleingruppen testeten.

Mit neuen Ideen, die das Vokabellernen effektiver und unterhaltsamer machen können, und einigen Eindrücken des Universitätslebens kehrten die Schülerinnen und Schüler nach Borken zurück.

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Vēnimus, vīdimus, didicimus! – Wir kamen, sahen und lernten!

Exkursion der Lateinkurse der Jahrgangstufe 6 zum APX

Homepage1Am Dienstag, den 9. April 2019, begaben sich die Lateinkurse des 6. Jahrgangs in Begleitung der Lateinlehrer Herr Mletzko und Frau Boeff auf die Spuren der Römer und besuchten den archäologischen Park in Xanten. Bei strahlendem Sonnenschein waren der Besuch des LVR-RömerMuseums sowie die Besichtigung der Colonia Ulpia Traiana ein voller Erfolg.

Bei einer informativen Führung durch das LVR-RömerMuseum erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Alltagsleben der römischen Legionäre, die kurz vor Christi Geburt am Rhein eintrafen. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem die körperlichen Strapazen eines römischen Legionärs am eigenen Leib erfahren, in dem sie Teile des Marschgepäcks selbst anlegten, und die Architektur der großem Thermen, eine Einrichtung zur Erholung und Körperpflege, bestaunen. Passend zum Thema der aktuellen Lehrbuchlektion („Badevergnügen für alle!“) durchliefen die Schülerinnen und Schüler auf Stegen über den antiken Fundamenten die verschiedenen Baderäume und konnten anhand einer Rekonstruktion die Funktionsweise des Hypokaustum (= antike Fußbodenheizung) nachvollziehen.

Im Rahmen einer anschließenden Rallye durch den archäologischen Park erkundeten die Schülerinnen und Schüler weitere Bauwerke eigenständig. Besonders die Architektur des Amphitheaters, das 10 000 Zuschauern Platz bot, sowie der Hafentempel beeindruckte die Schülerinnen und Schüler.
Am Ende der Exkursion war allen klar: Die Römer haben so einige Spuren hinterlassen!

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#remi.digital

Interne Fortbildungsreihe zur Digitalisierung des Unterrichts erfolgreich angelaufen

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Wir machen uns fit für die Digitalisierung. Unter diesem Motto steht die Fortbildungsreihe zur Digitalisierung des Unterrichts, die am Mittwoch mit großer Beteiligung und großem Engagement angelaufen ist. In der Auftaktveranstaltung ging es um die Integration digitaler Methoden in den Fachunterricht, also die Frage, wie ein schülerzentrierter und ertragreicher Unterricht mit digitalen Methoden gelingen kann. So erwarben die Kolleginnen und Kollegen die Fähigkeiten, Greenscreen- und Stop-Motion-Filme im Unterricht einzusetzen, QR-Codes und Augmented Reality zur Integration von Videos oder anderen Medien (z.B. auf hybriden Arbeitsblättern und -plakaten) zu nutzen und das Tablet als Smartboard-Ersatz zu verwenden. Abschließend entwickelten die Lehrerinnen und Lehrer Unterrichtsideen zur Integration von Apps zur Schüler-Lehrer- und Schüler-Schülerinteraktion.
„Ich bin begeistert, das so viele Kolleginnen und Kollegen trotz des sehr dichten Terminplans mit einem derart großen Engagement an dieser Fortbildung teilgenommen haben“, sagte Michael Biermann, der die Fortbildung konzipiert hat. „Es hat mir viel Spaß gemacht, wie effizient und begeistert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gelernt haben.“
Viele dieser Methoden werden die Schülerinnen und Schüler sicher in nächster Zeit im Unterricht kennenlernen. Wir Lehrerinnen und Lehrer freuen uns schon darauf.

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Tape Art als Spiel mit farbenfrohen geometrischen Linien

tapeart 5An Wänden, Fenstern und Böden klebten seltsame Chiffren und Bilder und über Wochen fanden aufmerksam schreitende und eilende Schüler und Lehrer an den verschiedensten Orten unserer Schule farbige Muster und geometrische Formen aus Klebeband. Sie konnten sich das allerdings nicht richtig erklären. Die Auflösung erfolgt nun mit dieser Bilderfolge der 8e. Diese hatten zuvor im Kunstunterricht Arbeiten des in New York lebenden Künstlers Aakash Nihalani (geb. 1986) kennen gelernt. Es lohnt sich dessen Kunst, die zur Street Art gezählt wird, auf seiner Homepage einmal anzuschauen.

Dessen Werke schaffen es, den Betrachter sofort in ihren Bann zu ziehen. Mit den hellen, kräftigen Linien des Tapes täuscht er dreidimensionale Objekte auf den Oberflächen seiner Alltagsrealität vor. Schülerinnen und Schüler der 8e hatte dies gereizt, dem Beispiel folgend selbst tätig zu werden. Das Spiel mit den farbenfrohen geometrischen Linien erfordert die Suche nach geeigneten Ideen, Orten und Perspektiven. Aber auch theaterhaftes Posen und Inszenieren, ebenso auch das fotografische Auge müssen geschult werden, dann lassen sich die spannendsten Illusionen erzeugen.

Hier finden Sie weitere Bilder in der Galerie.

Riesenerfolg für das Remigianum

Zweimal Kreismeister

PHOTO 2019 03 25 11 48 47Am Montag trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Kreises Borken zum Landessportfest der Schulen im Schwimmen. Mit einer neu zusammengesetzten Schwimm-Mannschaft sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen der Wettkampfklasse III, machte sich die Sportlehrerin Andrea Landsknecht unterstützt von einer Mutter der Schwimmer, Frau Nicole Thomas auf den Weg ins Fildekenbad nach Biemenhorst.
Mit jeweils neun startberechtigten Schwimmern trat je eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft gegen das Gymnasium Maria Veen sowie gegen die Gesamtschule Bocholt an. Während der Vergleich und die Auswertung der einzelnen Disziplinen Rücken, Kraul und Brust bis zum Schluss spannend blieb, entschied das Remigianum alle Staffelläufe eindeutig für sich. 

In der 8-mal 50m Kraulstaffel knackten beide Mannschaften des Borkener Gymnasiums die 5min Marke. Eine enorme Leistung für die 12-14jährigen! Verdient und stolz nahmen die Schwimmerinnen und Schwimmer ihre verdienten Urkunden und Pokale als Sieger der Kreismeisterschaften am Ende des Vormittags entgegen.

Zur Mannschaft gehören:

Naja Theuer, Lil Lange, Hanna Damm, Sophie Stewering, Katharina Heyng, Madita Tepper, Emma Schafeld, Emily Terhardt und Marina Heselhaus sowie
Ben Marlon Thomas, Liam Scheidner, Hendrik Herzfeld, Milian Mohrenz, Thorben Osterholt, Simon Benedikt Gellings, Jonas Schlagenwerth, Jan Herzfeld und Fynn Bietenbeck

Ergreifende Zeitzeugenberichte 

Schülergruppe des Remigianum im „Onderduikmuseum Markt 12“ in Aalten

In der Synagoge mussten alle Jungen eine Kippa tragenAm Freitag (29.03.2019) besuchte eine mehr als 50-köpfige Schülergruppe der Q1 des Gymnasium Remigianum das niederländische Grenzstädchen Aalten, das aus deutscher Sicht vor allem eine Attraktion aufweist: „Markt 12“, die Adresse des Hauses, das während der deutschen Besatzungszeit zahlreichen Verfolgten Versteck und Obdach bot. Das Gebäude ist längst zu einem Museum umgebaut worden, das mit modernen Medien, interessanten Aufgaben, Zeitzeugenberichten und neuerdings mit einem „Escaperoom“ zu einer Attraktion im Grenzgebiet geworden ist.
Im Museum vermochte insbesondere die Zeitzeugin Jenny Kempink die Schüler in den Bann zu ziehen. Als kleines Mädchen wohnte sie mit ihren Eltern in dem Haus, das nicht nur als Versteck, sondern auch als Umschlagplatz für Flüchtlinge diente, die von dort aus zumeist auf entlegene Gehöfte in der Umgebung verteilt wurden.

Außerdem besuchten die Schüler die kleine Aaltener Synagoge. Neben jüdischen Gebräuchen beeindruckte vor allem der Mut einer Widerstandskämpferin unsere Schüler: Die Niederländerin hielt sich als Ordensfrau verkleidet auf Bahnsteigen am Amsterdamer Bahnhof auf, von wo Juden in das Konzentrationslager Westerbork abtransportiert wurden. Mehr als zehn Mal gelang es ihr, ein Kind unter ihrer Ordenstracht zu verbergen, um es den Blicken des deutschen Wachpersonals zu entziehen und es so in Sicherheit zu bringen.

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9c auf der perfekten Welle

Klassenausflug in die Jochen Schweizer Arena München

IMG 2627 KopieAm Freitag (3.2.2019) sind wir, die Klasse 9c des Remigianum, mit dem Zug in die Jochen Schweizer Arena nach München gefahren. Untergebracht waren wir in einer Jugendherberge in der Nähe von Kirchtaufen. Da wir einen Indoor-Surfkurs gewonnen hatten, ging es am Samstag ab auf die Bretter. Wir wurden in drei Surf-Slots eingeteilt, in denen wir nacheinander das Wellenreiten erlernten. Zu Beginn gab es eine geführte Übungsphase, während der wir erste Erfahrungen und Erfolgserlebnisse auf den Wellen sammeln konnten. Anschließend stellten wir uns der Herausforderung: dem freien Wellenreiten. Doch auch diese Wellen meisterte (nach der ein oder anderen anfänglichen Schwierigkeit) wirklich JEDER aus unserer Klasse, die begleitenden Lehrerinnen Frau Mersch und Frau Klar eingeschlossen.

Getreu dem Motto haben wir also die „wahren Helden“ in uns gefunden, obwohl wir zu Beginn sehr skeptisch waren. Daher lässt sich sagen, dass diese Reise ein spektakuläres Abenteuer für die ganze Klasse war, da jeder körperlich beansprucht wurde und die gemeinsame sportliche Herausforderung unseren Zusammenhalt gestärkt hat. Das Schönste war, dass wirklich alle das Wellenreiten erlernt haben - ein Erlebnis, auf das wir sehr stolz sind!

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Wie viel Fliege steckt in einer Tomate?

Biologie-Leistungskurs absolviert Genetikpraktikum

Leistungskurs Biologie Q1

Am Mittwochnachmittag hatten die Schülerinnen und Schüler unseres Biologie-Leistungskurses der Q1 die Gelegenheit, an einem Genetikpraktikum am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der Universität Münster teilzunehmen und auf diesem Wege ein wenig Laborluft zu schnuppern. Ihre Aufgabe war es, die DNA von Obstfliegen (Drosophila melanogaster) und Tomaten zu isolieren, eine ausgewählte Sequenz mittels Polymerase-Kettenreaktion zu vervielfältigen und über eine Auftrennung durch Gelelektrophorese nachzuweisen. Beim genauen Pipettieren stellten die Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre Fertigkeiten im molekularbiologischen Labor unter Beweis.

Abschließend war man sich einig, dass die praktische Anwendung der theoretischen Grundlagen aus dem Unterricht viel Spaß gemacht hat und ein solches Praktikum unbedingt wieder durchgeführt werden sollte.

Tomatenliebhaber können übrigens aufatmen: Die Schülerinnen und Schüler kamen zu dem Ergebnis, dass das Fliegen-Gen „Apontic“, das für den Zellstoffwechsel wichtig ist, nicht in der Tomaten-DNA enthalten ist.

Weiterlesen: Wie viel Fliege steckt in einer Tomate?

Doppelter Erfolg für Schülerinnen des Remigianum

Regionalwettbewerb Jugend debattiert 2019

Auch in diesem Jahr verlief das Regionalfinale in Verden äußerst erfolgreich. Theresa Teeke und Celine Großheimann belegten den dritten und ersten Platz, womit sie sich für die Landesebene des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ qualifizierten.
Jugend debattiertAm 7. März 2019 wurden im Gymnasium Georgianum Vreden die besten Debattanten der teilnehmenden Schulen aus dem Verbund Münster I ermittelt. Neben Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit waren vor allem Sachkenntnis und Überzeugungskraft gefragt. Dabei konnten Theresa Teeke (Q1) und Celine Großheimann (Q1) ihre Fähigkeiten in den Debattenrunden zu den Fragestellungen, ob fremdsprachige Filme synchronisiert werden sollten und die Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtend per Los ermittelt werden sollte, unter Beweis stellten. So setzten sie sich erfolgreich gegen die Konkurrenz der anderen Schulen durch und belegten den dritten und ersten Platz in der Altersklasse II.
Celine wird nun mit der Teilnahme an einem mehrtägigen Rhetorik-Seminar belohnt und kann ihre Chancen im weiteren Verlauf des Wettbewerbs nutzen: Nach den Landesqualifikationsrunden winkt die Teilnahme am Finale im Düsseldorfer Landtag.
Wir drücken die Daumen und wünschen weiterhin viel Erfolg.
Elena Hatenkerl und Carina Gesing

Spannendes Praktikum im Chemiepark Marl

IMG 00031Im Rahmen unseres MINT-Schwerpunktes und unserer Kooperation mit Evonik fuhren auch in diesem Jahr 20 ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus den fünf Chemiekursen der EP des Gymnasium Remigianum in Begleitung ihres Chemielehrers Herrn Fischer für ein zweitägiges Praktikum in den Chemiepark nach Marl. Ihre Eindrücke und Erfahrungen haben sie für uns in einem kleinen Bericht zusammengefasst:

„Wir, ausgewählte Schülerinnen und Schüler der EP, hatten die Möglichkeit, im Labor und im Technikum chemisch-technische Synthesen durchzuführen. Die Ausbilderinnen und Ausbilder des Chemieparks erklärten uns den Prozess der Gipsherstellung an einem Rührwerk im 10 L-Ansatz. Wir hatten die Möglichkeit, nach einer Anleitung selbstständig am Rührwerk zu arbeiten und mussten genau auf die Einhaltung der Reaktionsbedingungen (Temperatur und Rotationsbewegung des Rührers) achten. Durch diese Vakuumfiltration trennten wir den entstandenen Gips von Nebenprodukten. Nach einem anstrengenden Vormittag nahmen wir in der Kantine eine Stärkung zu uns. 

file16 1Im chemischen Labor wurde uns ein Syntheseweg von Acetylsalicylsäure (ASS), auch bekannt als Aspirin, gezeigt. Nach einer Unterweisung konnte jeder von uns (anders an in der Schule) einen eigenen Arbeitsplatz mit allerhand Laborgeräten übernehmen und eine komplizierte Versuchsapparatur zusammenbauen. Nachdem unsere Mitschülerinnen und Mitschüler am Vortag die Acetylsalicylsäure hergestellt hatten, war es unsere Aufgabe, die Qualität des Produktes zu testen. Dazu benutzen wir ein spezielles Schmelzpunktmessgerät mit präzise regulierter Heizrate, um den Schmelzpunkt exakt bestimmen zu können. 

Nachdem wir die Analyseverfahren abgeschlossen hatten, besuchten wir ein stillgelegtes Hochhaus des Chemieparks, um von oben über seine gigantischen Ausmaße blicken zu können. Das sechseinhalb Quadratkilometer große Areal mit einem Rohr- und Verkehrsnetz hat uns alle sehr beeindruckt.

Wir sind unseren Betreuerinnen und Betreuern und unseren Kurslehrern dankbar dafür, dass wir die Chance hatten an diesem Praktikum teilzunehmen. Wir haben viele praktische Erfahrungen im Arbeitsbereich des Chemikanten und des Chemielaboranten gesammelt und die Erfahrungen und Erfolge gaben uns eine gute Vorstellung von Berufsmöglichkeiten im Bereich der Chemie. Wir würden die Tage gerne wiederholen!“ 

Lena Brandenberg, Lea Raffler und Luis Wienecke

Zwei Schülerinnen bei „Jugend Forscht“

Julia Schmorell und Katja Schötteler aus der Jahrgangsstufe Q2 haben am diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend Forscht“ in Münster teilgenommen.

Jufo 2Ist selbst hergestellter Dünger ebenso wirksam wie gekaufter? Kann das Zwergwachstum von Pflanzen durch die Gabe eines Hormons ausgeglichen werden? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die beiden im Rahmen ihrer Biologie-Facharbeit im letzten Jahr. Für den Wettbewerb haben sie ihre Untersuchungen weiterentwickelt und die Ergebnisse an einem eigens für den Wettbewerb entworfenen Stand präsentiert. Dort hielten sie vor der Jury einen Vortrag und stellten sich anschließend deren Nachfragen. Bereits Anfang Februar hatten sie im Rahmen der ReMINT-Gala ihre Arbeiten an unserer Schule vorgestellt.

Insgesamt nahmen 126 Schülerinnen und Schüler mit 74 Projekten an dem Regionalwettbewerb teil.

Einen Preis konnten die beiden in diesem Jahr nicht mit nach Hause nehmen, dafür aber viele Tipps der Jury zur Weiterarbeit an den Themen, neue Erfahrungen und die Erinnerung an einen spannenden Wettbewerbstag. Und allein die Teilnahme an dem hochkarätigen Wettbewerb wurde auch in diesem Jahr mit einem Buchgutschein, einer Zooführung und natürlich der Anrechnung im MINT-EC-Zertifikat belohnt.

Wer Interesse hat, im nächsten Jahr an „Jugend Forscht“ oder dem ähnlichen Wettbewerb „Schüler experimentieren“ (für die unter 14-Jährigen) teilzunehmen, kann sich an alle Lehrkräfte der Naturwissenschaften wenden. Sie helfen Euch bei der Suche nach einem geeigneten Thema, betreuen die Vorbereitung auf den Wettbewerb und begleiten Euch am Wettbewerbstag. Einen Film mit ersten Informationen zum Wettbewerb gibt es auf der Homepage des Wettbewerbs.

Dr. Christina Diehl

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Schülerakademie Mathematik am Remigianum

SAMMS 11Am 14. und 15. Februar war das Gymnasium Remigianum erneut Veranstaltungsort der in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Münster initiierten Schülerakademie „SAMMS-extern“.

Sechstklässlerinnen und Sechstklässler vieler weiterführender Schulen des Kreises Borken nahmen daran teil. Die beinahe 40 Jugendlichen befassten sich in fünf Projekten unter der Anleitung von jeweils zwei Lehrerinnen oder Lehrern mit verschiedenen Aspekten der Mathematik, welche auch für manchen Oberstufenschüler durchaus herausfordernd sind. In kleinen Gruppen von jeweils nur 6-9 Personen untersuchten sie dabei unterschiedliche Themenschwerpunkte. So ging es um platonische und archimedische Körper, deren Besonderheit ihre regelmäßige geometrische Struktur ist. Die Schülerinnen und Schüler studierten ihre Eigenschaften und konstruierten verschiedene Modelle. Sie erkannten dabei mathematische Gesetzmäßigkeiten wie den Eulerschen Polyedersatz oder die Dualität von Oktaeder und Hexaeder.

Ein weiterer Aspekt waren Verschlüsselungen, die ja heutzutage eine wichtige Rolle im globalen elektronischen Datenverkehr spielen. Die Arbeitsgruppe befasste sich mit klassischen Methoden wie der Cäsar-Verschlüsselung und lernte auch die ausgetüftelte Enigma-Maschine kennen, deren Entschlüsselung sich seinerzeit als außerordentlich schwierig erwiesen hatte.

Beim Projekt 3D-Druck entwarfen die Schülerinnen und Schüler verschiedene räumliche Objekte wie Schneemänner oder bauten Häuser und Schlösser zunächst am Computer nach. Dabei lernten sie nicht nur den mathematischen Umgang mit geometrischen Formen und das grafische Programmieren kennen, sondern konnten auch selbstgestaltete Produkte ausdrucken und mit nach Hause nehmen.

An welchem Wochentag fiel die Mauer? Auf Zuruf konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes Mathe-Magie den Wochentag eines beliebigen Datums berechnen. So berechneten sie für eine Zuschauerin auch das Datum ihrer Geburt nach einer kurzen Rechnung, wobei sie ihr Vorgehen erklärten. Auch mit magischen Quadraten und Zahlenrätseln kannten sie sich nach zwei intensiven Tagen bestens aus.

Dass auch Gesellschaftsspiele einiges an Mathematik beinhalten, zeigte sich in der Arbeitsgruppe Spielstrategien. So stellte sich heraus, dass beim Monopoly manchmal eine anscheinend preiswerte Straße doch mehr Gewinn abwerfen kann als eine teuer erscheinende. Beim Spiel Heiße Reifen fand man heraus, dass es doch nicht ganz so fair war, wie in der Anleitung behauptet, und lernte quasi nebenbei noch Wahrscheinlichkeitsrechnung, die zur Lösung einer Aufgabe aus der Zentralklausur der 10. Klasse befähigt.

So waren es zwei kurzweilige, aber auch durchaus anstrengende Tage, an deren Ende die Schülerinnen und Schüler zufrieden ihre Urkunden entgegennahmen und die Heimreise nach Bocholt, Stadtlohn, Gronau und Vreden antraten.

Schulinterner Wettbewerb „Jugend debattiert“

Starke Argumente

IMG 6812Am vergangenen Mittwoch, den 13.2.2019 fand am Gymnasium Remigianum zum dritten Mal der schulinterne Wettbewerb „Jugend debattiert“ statt. Den Start machten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun, die darüber diskutierten, ob privates Silvester-Feuerwerk zukünftig verboten werden sollte. Die Pro-Seite führte dabei v.a. Gefahren für Menschen und Umwelt an, wobei man - so die Vertreter der Gegenposition -, den Feiernden nicht noch die letzten verbleibenden Bräuche nehmen und die Entscheidung in die Hände der Bevölkerung legen sollte. Die besten Debattanten aus den Qualifikationsrunden lieferten sich in der darauffolgenden Final-Debatte spannende Wortgefechte zur Frage, ob das Fach „praktische Lebensführung“ an unserer Schule eingeführt werden soll.
Im Anschluss setzten sich die Schülerinnen und Schüler der EP und Q1 damit auseinander, ob in Deutschland ein generelles Tempolimit eingeführt werden sollte. Dafür spreche, dass dadurch nicht nur die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer verbessert werden könne, sondern auch der Schutz der Umwelt gefördert werde. Die Kontra-Seite führte allerdings Bedenken an, dass es andere Verkehrsmittel wie Kreuzfahrtschiffe gebe, bei denen sich eine Regulation hinsichtlich des Umweltschutzes mehr auszahlen würde. Insgesamt zeigte sich in dieser lebhaften Debatte ein hohes Niveau.
So hatten es auch die Juroren nicht leicht, die Sieger der beiden Altersklassen zu bestimmen. Für den Regionalwettbewerb am 7.3.2019 qualifizierten sich schließlich Lina Werche (9e) und Mathis Heermann (8a) sowie Celine Groß Heimann (Q1) und Theresa Teeke (Q1).
Wir wünschen den Siegern viel Erfolg und bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre Vorbereitung und Unterstützung als Juroren, Zeitnehmer sowie Organisation die Durchführung dieses Wettbewerbs ermöglichen.
Elena Hatenkerl
Carina Gesing
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Ski-Klassenfahrten 2019

Schifoan, Schifoan, weil …

Ski cBretter an die Füße, Leidenschaft geweckt und schon ging es mit einem Lächeln, leuchtenden Augen, roten Nasen und vor allen Dingen jeder Menge Spaß durch den Pulverschnee am Klausberg in Südtirol. Nicht nur Neuschnee, sondern auch (für viele) Neuland betraten insgesamt 165 Achtklässler des Gymnasium Remigianum Borken, die mit jeweils zwei Klassen für eine Woche im Januar 2019 das Abenteuer „Skifreizeit“ eingingen.

Das Fenster zum Berg beeindruckte die Flachlandtiroler jeden Tag aufs Neue, als sie morgens im Hotel Andreas Hofer in Luttach die Gardine zur Seite zogen. Dass man dabei täglich den Sonnenschein begrüßen durfte, hätten selbst Heidi sowie Cordula Grün nicht für möglich gehalten. Auch dass es auf dem Berg bis zu -17°C kalt wurde, störte die motivierten und frostresistenten Pistenflitzer wenig – und wenn doch, half eine heiße Schokolade mit Sahne.

„Pizza“ und „Pommes“ waren nicht nur auf der Hütte sehr gefragt, sondern gehörten auch zu den ersten Grundfertigkeiten für angehende Skiprofis, die jedoch schon bald den Übungshang – das Klausiland – verlassen durften, um neue Bergweltgefilde zu erkunden.

„Ein Sturz, ach schnurz!“ – Das dachten sich auch die unerschrockenen Gipfelstürmer und machten gemeinsam mit ihren Skilehrern unermüdlich Pistenkilometer auf Sonnenhang, Family (Ex-Hühnerspiel), Almboden, K1 und K2. Schnee und Eis soweit das Auge reicht… und weil die Achtklässler davon nicht genug kriegen konnten, ging es darüber hinaus noch zum Eisstockschießen oder zum kreativen Schneeskulpturencontest.

Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, gab es am Abend selfmade Hüttengaudi von Tischtennis über „Herzblatt“ bis zu „Wer wird Millionär“. A Mordsgaudi woar des…

Mit einem Gipfelfoto und einer Skiformation vom Feinsten verabschiedeten sich die neuen Bergfreunde am letzten Tag glücklich von einer sehr gelungenen und unvergesslichen Reise.

Schifoan, Schifoan, weil…

Schifoan ist des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln konn.

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