Ski-Klassenfahrten 2019

Schifoan, Schifoan, weil …

Ski cBretter an die Füße, Leidenschaft geweckt und schon ging es mit einem Lächeln, leuchtenden Augen, roten Nasen und vor allen Dingen jeder Menge Spaß durch den Pulverschnee am Klausberg in Südtirol. Nicht nur Neuschnee, sondern auch (für viele) Neuland betraten insgesamt 165 Achtklässler des Gymnasium Remigianum Borken, die mit jeweils zwei Klassen für eine Woche im Januar 2019 das Abenteuer „Skifreizeit“ eingingen.

Das Fenster zum Berg beeindruckte die Flachlandtiroler jeden Tag aufs Neue, als sie morgens im Hotel Andreas Hofer in Luttach die Gardine zur Seite zogen. Dass man dabei täglich den Sonnenschein begrüßen durfte, hätten selbst Heidi sowie Cordula Grün nicht für möglich gehalten. Auch dass es auf dem Berg bis zu -17°C kalt wurde, störte die motivierten und frostresistenten Pistenflitzer wenig – und wenn doch, half eine heiße Schokolade mit Sahne.

„Pizza“ und „Pommes“ waren nicht nur auf der Hütte sehr gefragt, sondern gehörten auch zu den ersten Grundfertigkeiten für angehende Skiprofis, die jedoch schon bald den Übungshang – das Klausiland – verlassen durften, um neue Bergweltgefilde zu erkunden.

„Ein Sturz, ach schnurz!“ – Das dachten sich auch die unerschrockenen Gipfelstürmer und machten gemeinsam mit ihren Skilehrern unermüdlich Pistenkilometer auf Sonnenhang, Family (Ex-Hühnerspiel), Almboden, K1 und K2. Schnee und Eis soweit das Auge reicht… und weil die Achtklässler davon nicht genug kriegen konnten, ging es darüber hinaus noch zum Eisstockschießen oder zum kreativen Schneeskulpturencontest.

Um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen, gab es am Abend selfmade Hüttengaudi von Tischtennis über „Herzblatt“ bis zu „Wer wird Millionär“. A Mordsgaudi woar des…

Mit einem Gipfelfoto und einer Skiformation vom Feinsten verabschiedeten sich die neuen Bergfreunde am letzten Tag glücklich von einer sehr gelungenen und unvergesslichen Reise.

Schifoan, Schifoan, weil…

Schifoan ist des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln konn.

Ein Bericht von Tim Kühnel aus der Klasse 8b

Die Klassen 8b und 8d haben sich am Abend des 5. Januars um 21:45 Uhr auf die 12 Stunden lange Fahrt nach Luttach Italien, welches in der Nähe von Bozen liegt, begeben. Am nächsten Tag kamen die Klassen gegen 10 Uhr morgens am Andreas Hofer Hotel in Luttach an. Nachmittags haben wir uns mit dem Skibus auf den Weg in Richtung Klausberg und Skiverleih gemacht, um die Ausrüstung abzuholen. Danach ging es zurück zum Hotel, in dem das Abendessen auf die Klassen wartete.

Ski a

Am nächsten Morgen wurden wir, mit zum Thema passenden, Liedern geweckt. Nach dem Frühstück ging es auf die Piste, wo in dem sogenannten „Klausiland“ alle auf dem „Idiotenhügel“ grundlegende Techniken des Skifahrens gelehrt wurden, z. B. das Bremsen und Kurven fahren. Das Mittagessen wurde an diesem Tag im Tal eingenommen. Je nach Leistungsstärke ging es weiter, bei manchen mit der Herausforderung Bremsen oder einem Ziehlift „zufahren“, bei anderen mit den ersten leichten Abfahrten. So gegen halb vier nahmen die Gruppen den Skibus zurück zum Hotel. Dann hatte man zwei Stunden Freizeit, in denen man entscheiden konnte, was man macht, z.B. in die Stadt gehen, oder sich auf dem Zimmer ausruhen. Sobald das Abendessen vorbei war, hatte man eine halbe Stunde, bevor das Abendprogramm startete, dies bestand aus einem Spieleabend, Filmabend, Herzblatt, Disco und Schlag den Lehrer. Morgens wurden Gruppen nach Stärken gebildet und dann einem Lehrer zugewiesen. Am zweiten und dritten Tag kamen dann auch die Skifahrer/innen, die Schwierigkeiten hatten, dazu blaue Pisten herunterzufahren. Manche Gruppen schafften es schnell rote Pisten zu fahren und die, die schon einmal im Skiurlaub waren, konnten auch ohne große Probleme schwarze Pisten herunterbrettern. Am Mittwoch wurde es so geregelt, dass man nur vormittags fuhr, da es laut vielen Statistiken am dritten Tag zu vielen Unfälle kommt. Die beiden Tage danach waren wieder normale Skitage. Das Wetter war vor allem am vorletzten Tag schön, da dort die Sonne heraus kam. Ansonsten war es, bis auf einen extrem kalten Tag, angenehm kalt. Die Schneepiste war gut präpariert, so dass es das Fahren erleichtert hat. Insgesamt kann man sagen, dass es alle Gruppen geschafft haben rote Pisten zu fahren. Es war ein schönes Erlebnis und es tat der Gemeinschaft gut. Die Stimmung war gut und alle haben sich gut verstanden.

Mein persönlicher Eindruck war, dass man das Skifahren auch als kompletter Anfänger nach einer Woche gut beherrschen kann. Besondere Freude hatte man auf das Fahren und darauf die Skischuhe wieder auszuziehen, weil das an den Schienbeinen sehr weh tat.

Hier finden Sie eine Galerie mit Fotos der Fahrt der Klassen 8a/8c.

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Medienscouts

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