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Fördern und fordern

Das Gymnasium Remigianum verfügt über ein differenziertes Konzept zur individuellen Förderung, das von den FachlehrerInnen aller Fächer umgesetzt wird. Heterogenität von Lerngruppen ist die selbstverständliche Voraussetzung für die Planung von Unterricht. Alle Schülerinnen und Schüler sollen die Chance haben, erfolgreich zu sein. Dem entsprechen vielfältige Aufgaben, differenzierte und anregungsreiche Lernangebote der verschiedenen Fächer. „Catch them at being good" kann hier ein Leitspruch sein. Das Ansetzen bei den Stärken der Schülerinnen und Schüler wird schon zu Beginn der Schülerlaufbahn ernst genommen: bereits in der Klasse 5 können die Schülerinnen und Schüler Ergänzungsangebote wählen, die ihren Stärken entsprechen – musisch (Bläserklasse, sprachlich (Leselust) und fremdsprachlich (Englisch Plus) oder naturwissenschaftlich (Forschen und Entdecken) – fortgesetzt in Arbeitsgemeinschaften und Differenzierungsangeboten ab Klasse 8.

In der Klasse 5 wird das Fach „Lernen lernen" bis zu den Herbstferien in einer Wochenstunde unterrichtet. Nach den Herbstferien werden Förderkurse eingerichtet, die besondere Stärken akzentuieren oder Unterstützung im jeweiligen Fach bieten. „ Lernen lernen" wird dann als Modul von den verschiedenen Fächern fortgeführt.

Life Kinetik Übungen in Förderkursen stärken die Konzentrationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und Aufmerksamkeit; Kurse zur Förderung der Bereitschaft zur mündlichen Mitarbeit greifen in der Klasse 6 Dispositionen auf und stärken Mut und Selbstbewusstsein. Unter Verwendung anerkannter Diagnoseverfahren werden die Rechtschreib- und Leseleistung getestet; die Schülerinnen und Schüler mit besonderem entsprechendem Förderbedarf werden dann entsprechenden LRS-Kursen zugeordnet.
Über die Mittagszeit besteht für die Sekundarstufe I das Angebot des Lernbüros, in dem Fachlehrer in allen Hauptfächern Lernberatung erteilen und fachliche Unterstützung anbieten. Die Fachlehrer laden die Schülerinnen und Schüler mit Lernbedarf zum Lernbüro ein und ermuntern sie zur Teilnahme; die Schülerinnen und Schüler entscheiden eigenständig über die Teilnahme.

Das Unterrichtsklima ist bestimmt von Zuwendung, Empathie, Ermutigung, Respekt und Engagement. Lehrer – und Schülerschaft bemühen sich um Zusammenhalt, Toleranz und gegenseitige Hilfe auch der Schülerinnen und Schüler untereinander. Die Lehrerinnen und Lehrer verstehen die Schülerinnen und Schüler als Subjekte ihres eigenen Lernprozesses und unterstützen diese Wahrnehmung durch geeignete Methoden und Lehrverfahren, so dass eigenverantwortliches Lernen realisiert werden kann und die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, im Lernprozess Selbstwirksamkeit zu erleben. Durch die Arbeit mit Kompetenzrastern in allen Hauptfächern wird das Prinzip der Selbstwirksamkeit in den Fokus gerückt. Durch die entsprechende Selbstdiagnose bzw. Feedbackkultur erhalten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Leistungsfähigkeit selbst einzuschätzen und den eigenen Lernprozess zu beobachten und zu steuern. Die Bestätigung von bereits Erlerntem und die Arbeit an Defiziten führen dazu, dass Schülerinnen und Schüler sich selbst als Motor ihrer Lernentwicklung begreifen, indem sie merken, wie sie besser werden. Lehrerinnen und Lehrer halten die Schülerinnen und Schüler dazu an, Methoden zu erlernen und ihre Lernstrategien zu reflektieren.

Auf diese Weise lernen Schülerinnen und Schüler zunehmend Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen.

Besonders in den Klassen 5, 6 und 7 beobachten die Lehrerinnen und Lehrer das Lernpotential der Kinder. Für besonders begabte Kinder wird in Absprache mit den Eltern und dem Kind selbst ein individuell zugeschnittenes Förderangebot entworfen. Die Möglichkeiten reichen hier vom Prinzip des „Enrichments", also der Anreicherung des Lernangebots in den Fächern bis hin zu eigenen Rechercheprojekten, dem Drehtürmodell (Teilnahme an einem zusätzlichen Unterrichtsangebot – z. B. eine weitere Fremdsprache oder Teilnahme an einem Angebot der Differenzierungskurse) bis zum begleiteten Überspringen einer Klasse.

Nach dem Essen in der Mensa bzw. in der Cafeteria (von 8.00h bis 14.00 h geöffnet und von der Oberstufe auch als Aufenthaltsraum genutzt) erweitert ein viel gefächertes Angebot an außerunterrichtlichen Aktivitäten in der Übermittagsbetreuung und Arbeitsgemeinschaften das Spektrum der Freizeitangebote. Auf diese Weise wird an Sportarten und Freizeitaktivitäten herangeführt (z. B. Lego Mindstorm, Kochen und Backen, Reiten), so dass sich auch hier Potentiale entdecken und entfalten lassen.

Der Unterricht wird in allen Fächern vorwiegend in Doppelstunden erteilt, so dass durch weniger Lerneinheiten am Tag die Konzentration fokussiert werden kann und während des Unterrichts mehr Zeit für Übungen bleibt, die direkt an den neu eingeführten Stoff anschließen können und so lernpsychologisch sinnvoll eingesetzt werden.

Das Gymnasium Remigianum wird seit vielen Jahren immer wieder als MINT-Excellence Center zertifiziert und bemüht sich in besonderer Weise, die MINT-Fächer attraktiv zu halten und Schülerinnen und Schülern entsprechende Unterrichtsangebote auch im Leistungskursbereich zu machen. Bildung in den MINT-Fächern ist Teil einer umfassenden Bildung im Rahmen eines begabungsgerechten Angebots, akzentuiert die gesellschaftliche Relevanz von MINT Fächern und stärkt das Verantwortungsbewusstsein für Entwicklungen im MINT Bereich.

Vielfältige fachliche Schwerpunkte erlauben eine kontinuierliche besondere naturwissenschaftliche Ausbildung: Forschen und Entdecken in der Klasse 5, Bio-Chemie im Differenzierungsbereich ab Klasse 8, ein breites Leistungskursangebot in den MINT-Fächern und Exzellenzförderung im Projektkurs Physik/Informatik. Unterstützt wird dies durch das Angebot im AG-Bereich (z. B. Lego Mindstorm) und durch die Förderung der Teilnahme an Wettbewerben im MINT-Bereich (Science on Stage, Matheolympiade etc.). Durch die Teilnahme an entsprechenden Angeboten kann ein MINT-Zertifikat erworben werden, das die einzelnen Bausteine der MINT-Ausbildung dokumentiert und mit dem Abiturzeugnis verliehen werden kann. Ein MINT-Konzept, dass alle Aktivitäten der MINT-Fächer im Überblick zusammenstellt, ist zurzeit in Bearbeitung.

Exzellenzförderung wird in der Oberstufe auch durch ein breit gefächertes Angebot an Profilkursen geleistet: neben dem Projektkurs in Physik/Informatik gibt es Projektkurse in der Zusammenarbeit der Fächer Pädagogik/Physik bzw. Pädagogik/Sozialwissenschaften, Projektkurse im Bereich Wirtschaft und im Bereich Kunst. Im Rahmen des Projekts „Wirtschaft erleben" ist das Gymnasium Remigianum als Junior Premium Schule ausgezeichnet worden und setzt die entsprechenden Projekte fort.

Das Angebot der Bläserklasse und des Orchesters, der vokalpraktischen Kurse und der Literaturkurse in der Oberstufe, das Differenzierungsangebot „Kunst-Darstellen-Gestalten" sichert Entfaltungs-möglichkeiten im musisch-künstlerischen Bereich. Die Öffnung der Schule in diesem Bereich wird durch die Kooperation mit dem Musiktheater Gelsenkirchen geleistet und stellt damit die Anbindung an künstlerische Praxis her.

Die Öffnung von Schule wird durch die Zusammenarbeit mit Betrieben genutzt, um Einblicke in die Berufspraxis zu geben, die an Schulfächer angebunden sind. Diese Kooperationen werden weiter vorangetrieben und ein entsprechendes Konzept zur Öffnung von Schule wird erstellt. Realisiert wird diese Öffnung von Schule auch durch fächerverbindenden Unterricht, durch fachbezogene Exkursionen, durch Einladung von außerschulischen Experten, durch fachbezogene Praktika bei externen Partnern, durch Zusammenarbeit mit externen Partnern im Rahmen der Projektkurse. Auch die umfangreichen Maßnahmen zur Berufswahlvorbereitung - Potentialanalyse in Klasse 8, Elterntage - Schüler besuchen ihre Eltern an deren Arbeitsplatz -, das Praktikum in der Klasse 9, die Möglichkeit des 14-tägigen dualen Praktikums in der Oberstufe, der Hochschultag und die berufsorientierenden Tage mit der Einladung von vielen Experten aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen dienen dieser Zielsetzung.

Die Mitgliedschaft im Netzwerk „Zukunftsschulen NRW" nimmt das Gymnasium Remigianum als einen Baustein der Schul- und Unterrichtsentwicklung im Bereich der individuellen Förderung wahr und fördert den Austausch von Konzepten und Entwicklungsideen mit Partnerschulen des Netzwerks.

MINT-EC, Verein mathematisch-naturwissenschaftlicher Schulen in Deutschland

 

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