Gymnasium Remigianum

 

Gymnasium Remigianum Borken  
Josefstraße 6 • 46325 Borken
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Schutzkonzept

Entwicklung eines Schutzkonzeptes „Schule gegen sexuelle Gewalt“ am Gymnasium Remigianum

Johannes-Wilhelm Rörig, unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung, hat die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ ins Leben gerufen.

Der Schulausschuss der Kultusministerkonferenz (KMK) hat im Februar 2016 die Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ befürwortet und den Ländern ihre Umsetzung empfohlen. Alle Länder haben ihre Kooperation zugesagt. Die Initiative ist Nordrhein-Westfalen an den Start gegangen und so haben wir für unser Gymnasium Remigianum ein Schutzkonzept entwickelt.

Regeln und Präventivmaßnahmen für Lehrer*innen zur Achtung persönlicher Rechte und Grenzen der Schüler*innen

Allgemeine organisatorische Vorkehrungen zum Schutz der Schutzbefohlenen

Achtsamkeit und konsequentes Einschreiten

… gegen alle Formen von Gewalt und Grenzverletzungen möglichst gemeinsam mit anderen Lehrkräften (oder eventuell auch mit Schülerinnen und Schülern),
… bei ungewöhnlichen, insbesondere auch emotional heftigen Unmutsäußerungen oder extremen Rückzugstendenzen einer Schülerin oder eines Schülers

Schulische Ansprechperson bei sexuellen Übergriffen: Frau Fölting

 

Verhaltenskodex

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft beachten und respektieren die persönlichen Grenzen jedes Einzelnen.

Wir Lehrkräfte achten aufmerksam auf verbale, körperliche und digitale Grenzüberschreitungen, thematisieren sie im Unterricht und reagieren auf sie.

Wir Schüler*innen passen aufeinander auf und helfen uns gegenseitig, wenn wir Grenzüberschreitungen beobachten. Wir vertrauen uns Lehrer*innen an und suchen uns bei ihnen Hilfe.

Beispiele für verbale Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

Sprache, die das Gegenüber auf Grund von vermeintlicher Herkunft, Geschlecht, sexueller, religiöser Orientierung, Äußerlichkeiten und Persönlichkeitsmerkmalen diskriminiert.
Sprache, die die Schamgrenzen des Gegenübers verletzt, z.B. unerwünschte Beschreibung sexueller Handlungen.

Beispiele für körperliche Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

unerwünschte Berührungen, bewusste Überschreitung der gewünschten persönlichen Distanz (abhängig von der Beziehung zum Gegenüber), Einschüchterung von Kleineren/Jüngeren durch körperliche Präsenz, sexualisierte Gesten und Simulation von Sexualakten.

Beispiele von digitalen Grenzüberschreitungen, die wir nicht akzeptieren:

Fotografieren von Mitschüler*innen ohne deren Zustimmung, Verbreitung von Bildmaterial, das eine*n Mitschüler*in abbildet ohne deren Zustimmung, unerwünschte Zusendung oder Zeigen von Bildmaterial mit sexuellen/diskriminierenden Inhalten, Versenden von unerwünschten Nachrichten mit Beschreibungen sexueller/diskriminierenden Handlungen oder Aufforderung zu sexuellen Handlungen.

(Nf, Laut Beschluss der Schulkonferenz vom 03.06.19)

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